Wer OS X aktiv benutzt merkt, dass es schnell schwierig werden kann Apps über ihre Icons in der Menüleiste zu erreichen. Sie werden einfach von den Menüpunkten der aktuell fokussierten App überlagert.
Menüleiste ohne Bartender
Abhilfe schafft da die App Bartender.
Bartender gruppiert eure Menüicons hinter einem einzelnen Icon und schafft somit viel Platz in eurer Menüleiste.
Bartender aktiviert (Icon ganz links)
Klickt ihr auf dieses Icon, öffnet sich eine zweite Leiste, die die entsprechend versteckten Apps anzeigt.
Bartender Menüleiste
Die Icons, die zum System gehören (z.B. VPN, Time-Machine Status etc.) können aktuell nicht ausgeblendet werden. Da sich Bartender noch in einer Beta befindet, ist das ein Feature auf das noch gehofft werden darf.
Während der Beta-Phase ist Bartender kostenlos. Danach kostet eine Lizenz 11,85€. Kauft man bereits jetzt eine Lizenz, dann sogar nur 5,92€.
Ich habe mir letzte Woche endlich mal eine SSD für mein MacBook Pro gegönnt.
Mit diesem Artikel möchte ich euch kurz beschreiben, wie ich den Umbau vorgenommen habe.
Crucial M4 128GB
Gekauft habe ich mir eine Crucial M4 mit 128GB. Da ich allerdings weiss, dass mir die 128 GB nicht reichen und mir eine SSD mit 256GB oder mehr zu teuer war, war meine Entscheidung, die bisherige Festplatte mit 320GB drin zu lassen, und die SSD als zweite Festplatte einzubauen.
Dafür gibt es nur einen Weg: Das SuperDrive (das DVD Laufwerk)muss raus, und an deren Stelle kommt dann die zweite Festplatte.
Ein weiteres Problem bei meinem MacBook Pro: Bei dem SATA-Anschluss meines SuperDrives handelt es sich um einen SATA2 (3 Gbit/s) Anschluss. Der normale Festplatten Anschluss hat SATA3 (6 Gbit/s), also nächste Entscheidung: Die HDD raus, SSD an ihre Stelle und die HDD nimmt den Platz des SuperDrives ein.
Damit man eine Festplatte in den SuperDrive Slot einbauen kann, benötigt man einen passenden Rahmen. Den habe ich bei Amazon gekauft. Dieser Rahmen kommt inklusive USB Gehäuse für das alte SuperDrive, somit kann ich dies noch weiter benutzen.
Vorbereitung
Bevor ich mein MacBook auseinander genommen habe, habe ich natürlich ein Time-Machine Backup gemacht.
Danach habe ich meine iTunes Bibliothek und meinen SteamApps Ordner auf eine externe Festplatte kopiert und von der HDD gelöscht, damit diese nicht mehr als 128GB Speicher einnimmt. Warum? Nach dem Umbau wollte ich erst von der HDD booten und dann mit Carbon Copy Cloner oder SuperDuper! die HDD auf die SSD klonen (eine eins zu eins Kopie anlegen).
Die kopierten Ordner werden später ihren Platz auf der HDD finden und per Alias / Symlink mit ihrem alten Platz verknüpft.
Umbau
Für den Umbau habe ich mir die Anleitung von iFixit zu Herzen genommen.
Das SuperDrive auszubauen war etwas Fummelei. Wer sich diese Arbeit nicht selber zutraut sollte sich jemanden suchen, der das schon mal gemacht hat oder einen Dienstleister suchen, der diese Umbauten für ein paar Euro übernimmt.
Bei mir hat alles in allem etwa 45 Minuten gedauert.
Festplatte ausgebaut
Danach wurde dann alles wie in der Vorbereitung beschrieben alles kopiert und verknüpft.
Eine Sache muss man aber beachten: OS X unterstützt TRIM bei SSDs von Haus aus nur bei den SSDs die direkt von Apple kommen.
Das lässt sich aber für alle SSDs aktivieren, man muss nur den TRIM Enabler runterladen, starten und TRIM aktivieren.
Fazit
Die SSD ist super. Mein MacBook ist rasend schnell, die Apps hüpfen nur einmal kurz auf. Die Boot-Zeit ist phänomenal.
Es stimmt was die Leute sagen, es fühlt sich fast wie ein neuer Rechner an.
SSD kann ich jedem empfehlen. Und die Preise purzeln auch in letzter Zeit.
Zum Abschluss noch ein kleiner Vergleich der Boot-Zeiten:
Wer schonmal mit einem Stylus auf dem iPad etwas schreiben oder zeichnen wollte, hat schnell gemerkt dass das mit dem Touchscreen nicht ganz so genau ist wie man es vielleicht erwartet.
Genau diesem Problem nimmt sich der iPen von Cregle an. Mit Hilfe eines Sensors, der am Dockanschluss des iPad angesteckt wird soll der iPen ein viel genaueres Ergebnis liefern, als wenn man auf echtem Papier schreibt.
Ins Leben gerufen wurde der iPen als Kickstarter Projekt. Über 1500 “Bäcker” haben in den iPen investiert, damit das Projekt zustande kommt.
Ich fand das Projekt sehr interessant und habe mir auch einen iPen organisiert.
Mittlerweile ist er auch eingetroffen und wurde natürlich direkt unter die Lupe genommen.
Aus der Verpackung heraus strahlt einem schon der Stift und der Adapter entgegen.
Mitgeliefert wird der iPen mit Adapter, 4 Knopfzellen, 2 Ersatzminen (eine weitere befindet sich bereits im iPen), einem Werkzeug um die Minen zu wechseln und einem kleinen Transporttäschchen.
Zwei der Knopfzellen kommen in den iPen, dazu schraubt man einfach am hinteren Ende eine kleine Kappe ab. Das einlegen der Batterien ist kein Problem und ging ohne große Fummelei von statten.
Ein Satz Knopfzellen (also 2 Stück) sollen laut Hersteller für 100 Stunden kontinuierliches schreiben ausreichen. Was man auf jeden Fall noch machen sollte: Kontrolliert, ob die Mine die sich bereits im iPen befindet komplett eingesteckt ist. Bei mir war sie nicht komplett drin. Es sollte nur eine kleine schwarze Spitze vorne heraus schauen. Bei mir funktionierte der iPen mit falsch eingesteckter Mine nicht korrekt.
Sobald der Adapter an den Dock Anschluss des iPad gesteckt wird, wird man darauf hingewiesen eine passende App aus dem App Store herunter zu laden. Hier gibt es zum aktuellen Zeitpunkt allerdings nur eine Hand voll Apps zu denen unter anderem Ghostwriter Notes und GoodNotes zählen. Weitere Apps sollen in Kürze folgen. Eine aktuelle Liste gibt es bei Cregle auf der iPen Website.
iPen in der Praxis
Bei Ghostwriter Notes läuft zum aktuellen Zeitpunkt nicht ideal, es entsteht nach kurzer Zeit eine deutlich spürbare Verzögerung, dies liegt aber an der App an sich. Das ganze klappt mit GoodNotes schon eine ganze Ecke besser.
Der iPen wird in jeder App einzeln kalibriert indem er auf ein paar Punkte auf dem Bildschirm gedrückt wird.
Das Schreiben und Zeichnen funktioniert verdammt gut und ich war von Anfang an sehr begeistert. Es ist noch immer nicht das gleiche wie mit einem Stift auf dem Papier, aber das liegt hauptsächlich daran, dass das iPad so glatt ist. Dennoch lässt sich damit sehr gut schreiben und wer vorher mal einen Stylus getestet hat wird auch merken, dass der iPen eine ganze Ecke genauer ist. Gerade wenn man kleine Zeichenspitzen in den entsprechenden Apps auswählt um etwas zu schreiben merkt man es deutlich. Mit dem iPen kann man sogar recht klein schreiben, was ich bisher mit einem Stylus nicht hinbekommen habe.
Leider ist der iPen nicht drucksensitiv. Dieses Feature ist allerdings bereits für den iPen 2 eingeplant.
Auf Grund der Gewohnheit möchte man mit dem iPen auch normal “touchen” und mal eine aufploppende Meldung wegdrücken. Das funktioniert allerdings nicht! Der iPen funktioniert wirklich nur in den Apps, die ihn unterstützen und dort auch nur auf der Zeichenfläche.
iPen kaufen
Zu kaufen gibt es den iPen direkt bei Cregle im Store für 89$ + 12$ Versand, also umgerechnet insgesamt ~77€.
Bezahlen kann man ganz einfach mit PayPal.
Die Lieferung hat bei mir vom Tag der Versandbestätigung, bis zum Erhalten des Päckchens eine Arbeitswoche gedauert (Montags mit FedEx versendet, Freitags war es da).
Fazit
Man darf nicht davon ausgehen, dass der iPen mit jeder App funktioniert. Die Apps müssen extra für den iPen angepasst werden. Leider ist das Angebot dafür im Moment recht mager. Doch der Ausblick lässt auf bessere / mehr Apps hoffen.
Ich bin ziemlich zufrieden mit dem iPen und könnte mich dazu bringen, meine Notizen in Zukunft damit auf dem iPad zu verfassen, da ich oft einfach lieber mit der Hand etwas notiere oder zeichne, als es irgendwo digital mit der Tastatur festzuhalten.
Vergangenen Mittwoch war es wieder soweit: Apple lud zur Keynote ein und in Münster luden apple-gadgets.de und iPad-eXtreme.de in das Uferlos in Münster ein um dort gemeinsam die Keynote zu verfolgen.
Ich war auch vor Ort und habe ein paar Bilder geschossen.