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Heute stand ein riesen Paket im Flur, laut angaben 15kg schwer.
Was darin war? Das Guitar Hero World Tour Super Bundle + 2. Gitarren-Controller.
Direkt nach dem öffnen lächelte mich die Verpackung des zweiter Gitarren-Controllers an, dabei handelt es sich um den Controller aus Guitar Hero 3. Dieses Mal für die Xbox 360, damals war es für die Wii, die ich ja nichtmehr habe (Gruß an den Kuper der sich jetzt um den Controller kümmert).

Unter der Verpackung des Controllers kam dann noch ein Karton, in dem Karton war dann endlich die Verpackung des Super Bundles.
Die Verpackung geöffnet lag direkt oben das Spiel. Das kam erstmal zur Seite und es wurde weiter ausgepackt (fühl mich schon wie an Weihnachten….. NICHT).
Als erstes ein weißer Karton mit dem neuen Gitarren-Controller. Also den erstmal zusammengebaut. Erster Eindruck: großartig! Sehr stylisch, macht einen etwas besseren Eindruck als die “alte” GH3 Gitarre.

Weiter wird sich durch den Verpackungsdschungel gekämpft.
Als nächstes zeigt sich das Drumkit. Darauf habe ich gewartet, genau deswegen wollte ich Guitar Hero World Tour haben.
Aufgebaut wird das Drumkit mit sehr stabilem Fuß, dem Pedal und den 5 Schlagflächen, zusätzlich gabs noch 2 Guitar Hero Drumsticks dazu (aus Holz, kann man sogar ein echtes Schlagzeug mit spielen )
Alles wird einfach gesteckt und schon war es einsatzbereit, doch etwas fehlte noch: Das Mikro!

Das Mikro befand sich im selben Fach wie das Drumkit. Dies ist leider nicht wie in Microsofts kommenden Singstar Klon kabellos, dafür hat es aber mehr als ausreichend Kabel. Angeschlossen wird es einfach vorne oder hinten an einen USB Anschluss.
Das Mikro tuts übrigens auch am PC ohne Probleme.

Jetzt noch in alle Kabellosen Instrumente die mitgelieferten AA Batterien rein (insgesamt in meinem Paket 6 AA Batterien) und losgerockt.
Als erstes direkt an die Drums, Schwierigkeitsgrad Mittel… Das war wohl nichts, nichtmal durch das Intro gekommen. Also einen Gang zurück auf Leicht. Das ging schon besser, nur die unabhängige Koordination von Händen und Füßen ist man als Programmierer nicht gewohnt und macht am Anfang noch Probleme, ansonsten ist es schon ein geiles Gefühl.

Nach ein paar Liedern wollte ich aber die neue Gitarre testen, also ein fliegender Wechsel an die Gitarre. Gefühl ist wie bei Guitar Hero 3, der Anschlag des neuen Controllers ist besser und das Tremolo fühlt sich auch besser an, zusätzlich sind die “Soli”-Tasten ein sehr cooles Feature.

Jetzt noch das Mikro testen.
Liegt super in der Hand, standard Konsolen Mikro halt. Ist das gleiche Mikro wie es bei Rockband 1 + 2 dabei ist oder bei Boogey auf der Wii oder bei den High School Musical spielen.
Der erste Versuch auf Leicht (ich hab ja vom Drumkit gelernt) ging voll in die Hose, direkt ausgebuht. Ok bei MR-Rockstars bin ich damals auch aus der ersten Castingrunde rausgeflogen (mit Recht), doch hier wird man auch noch gnadenlos ausgebuht. Das hab ich mir nicht nehmen lassen und direkt noch mal dran und dann ging es auch durch die ersten Lieder durch.

Am Ende meines ersten Tests leuchtete dann auch der gesamte Kreis an meiner Xbox, das Maximum an Controllern wurde erreicht (Xbox-Controller, Drumkit und 2 Gitarren-Controller).

Gesamteindruck: Es macht wirklich Spaß, ich bin mal gespannt wie es weitergeht, wenn mehr Lieder freigespielt werden, 2 Tage hab ich ja noch bis zum offiziellen Release
Aber eins gewinnt Activision und RedOctane (Publisher und Entwickler) bestimmt nicht: Ein Naturschutz Siegel, dieser Verpackungsmüll ist hier echt extrem, alles in Tüten, Karton, Karton im Karton, Karton in der Verpackung, Verpackung im Karton… Hab ich den Karton schon erwähnt?

Ich bin weiter rocken…
Für euch noch ein paar Bilder der Instrumente:

18. November 2008 Games, Musik, Xbox

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Mit Real Football 2009 (oder auch Real Soccer 2009) zaubert Gameloft ein Fussballerlebnis der Extraklasse in eure Hosentasche.
Als Besitzer eines iPhones oder eines iPod Touch kann man in den Genuss dieses Spiels kommen, doch wie spielt sich ein Fussballspiel ohne fühlbaren Joystick und Tasten?
Durch das Menü kommt man mit normalem tippen auf die Menüpunkte, die Menüpunkte sind ausreichend groß und klar strukturiert.
Sobald das Spiel startet erscheint ein Steuerkreuz auf dem Bildschirm und die Tasten A und B. Doch ein Fussballspiel mit 2 aktiven Tasten? An sich gibt es sogar 3 Tasten plus Gesten. Die dritte Taste ist eine so genannte “leere Zone” oberhalb der Tasten A und B, diese ist dazu da um etwas mit dem Ball zu spielen, um sich z.B. an einem Gegner vorbei zu spielen. Auf A und B liegen Torschuss und Pass, doch mit einer Geste mit dem Finger nach links oder nach oben von der Taste hinweg kann man den Schuss etwas variieren und z.B. den Ball in den Lauf passen, kurz und lang passen.
Insgesamt spielt es sich so ganz gut, nur ist es relativ irritierend, wenn man die Tasten nicht fühlen kann, so kann es schnell mal passieren, dass man seine Finger nicht richtig auf den Tasten hat. Dies passiert vor allem bei dem Steuerkreuz sehr schnell.
Eine nettes Feature hat sich Gameloft bei einem Einwurf einfallen lassen. Durch neigen des iPhones nach links und rechts kann man sich drehen und mit dem neigen nach vorne wird eingeworfen. Das Prinzip hier ist ähnlich dem von FIFA auf der Wii.
Insgesamt lässt sich Real Football sehr flüssig und gut spielen, wenn man FIFA oder Pro Evolution Soccer gewöhnt ist, dann wird man hiermit alle Freude haben.
Man kann diverse Meisterschaften und Turniere spielen, es gibt massig Mannschaften und Wetterbedingungen, auch die Aufstellung lässt sich wie bei den großen Kollegen auf der Konsole und dem PC anpassen.

Aktuell kostet es 5,99€ da gerade 20% des Preises heruntergelassen worden sind.
Auf alle Fälle etwas für FIFA und PES Fans, die auch unterwegs spielen möchten.

16. November 2008 Testberichte

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Immer wieder hat es mich am iPhone gestört, dass Programme nach einiger Zeit abstürzen und sich beenden oder wie RealSoccer 2009 einfach ruckeln.

Bisher bin ich davon ausgegangen, dass sich Programme von selbst beenden, wenn der Arbeitsspeicher knapp wird und habe mir unter Cydia top installiert (jailbreak wird vorrausgesetzt).
Dort habe ich gesehen, dass mit dem Arbeitsspeicher eigentlich alles in Ordnung ist, doch immer wieder tauchte ein Prozess auf, der sich mal eben 30-50% CPU-Last zu Gemüte geführt hat.
Dieser hießt “ReportCrash“, ein Tool welches das Crashen von Programmen mit speichert und die Fehlermeldungen in ein Log schreibt, dieses wird von iTunes erkannt und gegebenen Falls an Apple geschickt (wenn der User dazu die Erlaubnis gibt).
Um herauszufinden, wo sich dieser Prozess befindet habe ich im Terminal den Befehl “ps aux” ausgeführt. Befinden tut sich dieser Prozess unter /System/Library/CoreServices. Einfach umbenannt war das Problem gebannt.
Probiert es einfach selber mal aus (nicht vergessen hierzu OpenSSH auf eurem iPhone zu installieren)
Benutzt unter Windows einfach WinSCP oder unter MacOS Cyberduck, ihr könnt auch per Konsole über SSH auf euer iPhone connecten.

3. November 2008 Apple, iPhone