flattr this!

Ich möchte euch kurz ein kleines Tool vorstellen, welches ich mir selbst gebastelt habe um mir die Web-Entwicklung etwas zu erleichtern.
Ich habe mir einen kleinen CSS3 Gradient-Editor gebastelt, der nach dem “What you see is what you get”-Prinzip  am Ende einen CSS Code für Farbverläufe ausspuckt.
Ich habe mir diesen Editor deshalb gebastelt, weil ich mich selbst immer recht schwer getan habe derartige Verläufe zu erstellen, vor allem da der Code für WebKit (Safari, Chrome) und Gecko (Firefox) etwas unterschiedlich ist.

Ihr könnt die Farben selbst wählen und die Position an der diese Farbe erreicht wird.
Die WYSIWYG-Funktion funktioniert aktuell nur in Firefox und Safari/Chrome.

Es werden demnächst noch ein paar Funktionen dazu kommen um sich nicht nur auf die Farbverläufe zu spezialisieren.

> Zum Editor

27. August 2010 Programmieren

flattr this!

Meiner Meinung nach der größte Punkt auf der gamescom 2010 waren die interaktiven Steuerungsmethoden Kinect von Microsoft und PlayStation Move von Sony.
Natürlich habe ich beide Dinge am vergangenen Mittwoch auf der gamescom angetestet.

Für Kinect hielt das Spiel Harry Potter und der Halbblutprinz her und bei der PS3 war es Heavy Rain in der Move Edition.

Kinect

Ganz ohne Controller in der Hand steht man hier vor dem Bildschirm, na ob das so gut funktioniert?
Leider waren die Kabinen bei Kinect selbst am Pressetag sehr voll, aber man konnte hier und dort einen Blick erhaschen und schauen wie die Figuren reagieren.
Bei Dance Central hat man deutlich erkannt, dass das Spiel lediglich Gesten erkennt und die Figur im Spiel nur vortanzt.
Allerdings sah man bei Kinect Adventures schon einen Unterschied dazu. Hier wurden die Bewegungen 1 zu 1  umgesetzt.

Ich selbst habe mich an dem neuen Harry Potter Spiel probiert und vor dem eigentlichen Spiel muss man erstmal von der Kinect Einheit erkannt werden.
Man sieht sich selbst als Skelett auf dem Bildschirm und kurz in die Kamera gewunken war man auch schon erkannt. Leider war das Skelett in diesem Spiel die einzige 1 zu 1 Reaktion, die aber ohne spürbare Verzögerung von statten ging.
Das Spiel selber war dann wieder sehr auf Gesten ausgelegt, was aber sehr gut funktioniert hat, man darf nur nicht zu nah vor der Kamera stehen 2 1/2 m sollten es auf jeden Fall mindestens sein, damit die Kamera einen auch möglichst komplett erfassen kann.

Move

Move… Sonys Antwort auf interaktive Steuerung. Nun ja, hier hat man 1 bis 2 kabellose Controller in der Hand. Entweder 1 Motion-Controller (der mit der leuchtenden Kugel) oder 1 Motion-Controller + 1 Navigation-Controller (wie der Nunchuck bei der Wii, nur ohne Kabel) oder 2 Motion-Controller. Dies hängt immer von dem jeweiligen Spiel ab.
Bei Heavy Rain in der Move Edition brauchte man je einen Motion- und einen Navigation-Controller. Das ganze war zwar recht nett gemacht, allerdings fühlte ich mich wie bei der Wii, nur das die Grafik besser war.
Es gab Szenen im Spiel, bei denen man Geld aus seiner Tasche holen musste oder seinen Körper nach einem Objekt abtasten musste und das fühlte sich einfach nicht intuitiv an. Ich glaube das wäre mit Kinect um einiges schöner gelöst gewesen.

Preisvergleich

Ein kleiner Preisvergleich der beiden Lösungen, jeweils für 2 Mitspieler

Kinect

Xbox 360 (Slim 250GB): 245€ (Amazon)
Kinect: 150€ (Amazon)

395€

Move

PlayStation 3 (Slim 120GB): 300€ (Amazon)
PlayStation Move-Starter-Paket (Eye-Kamera + 1 Motion-Controller): 57€ (Amazon)
1 Motion-Controller für Spieler 2: 40€ (Amazon)

Minimum: 397€

2 Navigation-Controller: je 30€ (Amazon)
2 zusätzliche Motion Controller: je  40€ (Amazon)

Maximum: 537€

Testsieger

Mal nicht auf den Preis geachtet fand ich Kinect wesentlich angenehmer von der ganzen Bedienung her. Wie am Beispiel Heavy Rain beschrieben waren die Bewegungen bei diesem Spiel einfach nicht intuitiv genug und es fühlt sich einfach wie eine schlechte Kopie der Wii Steuerung an.
Dazu kommt, dass bei Kinect auch noch die Sprachsteuerung dazu kommt, die auch von den Spielen genutzt werden kann.
Also kurz und schmerzlos:

Kinect

22. August 2010 Games, gamescom, Playstation, Xbox

flattr this!

Am vergangenen Mittwoch war ich in Köln auf der gamescom und direkt nachdem ich die Hallen betreten habe fiel mir ein Stand auf. Der Stand der AR.Drone von Parrot, ein großer Luftkissen-Würfel.

Bei der AR.Drone  handelt es sich um einen Quadrocopter, der mit einem iPod Touch, einem iPhone oder einem iPad gesteuert wird.

Als zusätzliches Extra befinden sich an der AR.Drone 2 Video Kameras die ihre Bilder Live an das jeweilige Steuergerät übertragen.
Auf dem iPhone kann man dann zwischen den Kameras hin und her schalten.
Eine der Kameras befindet sich an der Front, eine an der Unterseite, mit der man eine Vogelperspektive gerade nach unten hat.

Die AR.Drone macht einen WiFi Ad-hoc Netzwerk auf, in das man sich mit seinem jeweiligen iDevice einloggt. Danach die AR.Drone App (iTunes Link, Gratis) gestartet und schon geht es los.

Auch für Leute die noch nie einen ferngesteuerten Heli oder ähnliches gesteuert haben ist die Handhabung der AR.Drone sehr einfach. Die Drone landet sogar auf Knopfdruck von alleine und steht äußerst stabil im Raum. Wie schnell sich die Drone in alle Richtungen bewegen soll lässt sich über die Einstellungen in der iOS App einstellen, somit kann man die Drone für Einsteiger etwas langsamer machen.

Es macht einen heiden Spaß damit herum zu fliegen und das Teil macht auch ordentlich Wind und kann (wenn man will) sich auch sehr schnell bewegen. Mit dem Kamera Bild hat das ganze etwas von einem Aufklärungs-Flugzeug der Bundeswehr.

Die Flugzeit beträgt etwa 15 Minuten und dann muss der Akku der Drone für 1 1/2 Stunden wieder geladen werden.
Eine Anzeige des Batterie Status sowie der Signal Stärke zur Drone ist in der App zu sehen.
Wie weit die Drone sich von dem iPhone entfernen kann, also wie groß die Reichweite ist weiss ich leider gerade nicht und steht auch nicht in dem Flyer der mir in die Hand gedrückt wurde, soll aber bei etwa 50 Meter liegen.

Für Entwickler bietet Parrot eine offene API die angesprochen werden kann.

Für Videos schaut doch einfach auf dem AR.Drone YouTube Channel vorbei.

Zu kaufen gibt es die AR.Drone bei Saturn oder im Online Shop und kostet gut 300€ und dazu käme natürlich noch der iPod Touch / iPhone / iPad.
Für mich persönlich ist das etwas zu teuer. Wenn es eine neue Drone gibt die länger fliegt oder die aktuelle günstiger wird werde ich noch mal über einen Kauf nachdenken.

Eine Funktion die ich mir noch wünsche wäre, dass nicht die AR.Drone ein WLAN Netz auf macht, sondern sie sich in ein existierendes einwählen kann und man somit auch die Reichweite mit seinem eigenen Router Zuhause erweitern kann.
Für Outdoor ist das eigene Netz der Drone natürlich ein Must-have.

Ich bin gespannt was da noch so kommt, sowohl von Third-Party-Entwicklern als auch vom Hersteller selber.

20. August 2010 Games, gamescom, iPhone, iPod

flattr this!

Mittwoch ist es wieder so weit: Die gamescom öffnet ihre Türen.
Und auch ich bin dieses Jahr natürlich wieder vor Ort um für euch einen Blick auf die kommende Spielegeneration zu werfen.
Am meisten diskutiert sind dieses Jahr wohl die Bewegungssteuerungen von Microsoft (Kinect) und Sony (PlayStation Move).

Leider werde ich wohl nur am Mittwoch vor Ort sein, dafür gebe ich euch LIVE eine Übersicht über die gamescom.
Im letzten Jahr habe ich wohl viele Leute über Twitter  genervt. Verständlich bei 100 Tweets in 2 Tagen.
Für dieses Jahr habe ich mir etwas anderes überlegt und werde auf USTREAM zurückgreifen.
Am besten habt ihr am Mittwoch ein Auge auf meinen gamescom 2010 Channel bei USTREAM. Er aktiviert automatisch den Stream, sobald ich Live gehe.
Ich werde nicht die vollen 8-9 Stunden durch streamen, sondern immer nur wenn ich wirklich gerade an Spielen oder Events stehe.

Einen Schedule für Mittwoch, eine Spiele Liste und den eingebetteten Stream findet ihr im kompletten Posting.

15. August 2010 Games, gamescom