flattr this!

Ich bin kein Fan davon im Auto CDs wechseln zu müssen um Musik hören zu können.
Leider verfügt mein Auto-Radio auch nicht über einen USB Anschluss um darüber Musik einspielen zu können. Und zum größten Pech auch kein AUX Eingang für einen Klinkenstecker.

Am liebsten würde ich die Musik von meinem iPhone hören.
Die einzige Lösung: ein FM-Transmitter der die Musik von meinem iPhone über FM-Radiowellen ans Radio schickt.
Bisher habe ich mich mit einem Belkin Tunecast Auto beholfen. Daran störten mich 2 Dinge:

  1. Das Kabel
  2. Die Qualität der Übertragung

Das Kabel war ständig im Weg, wenn das iPhone in der Halterung an der Windschutzscheibe klemmte und als ich weitere Strecken fuhr durfte ich regelmäßig die Frequenz neu einstellen, da das Signal sonst von anderen Radiostationen überlagert wurde.
Da dies nicht nur nervig sondern auch extrem gefährlich werden kann habe ich nach einer neuen Lösung gesucht und bin vor kurzem fündig geworden.

Nun besitze ich ein TuneLink Auto und bin damit mehr als zufrieden!

Inhalt der iOS Version

Bei dem TuneLink Auto handelt es sich um einen FM-Transmitter mit Bluetooth.
Er wird einfach in den Zigarettenanzünder gesteckt und fängt dann an zu leuchten (die iOS Version ist blau, die für Android ist grün). Nun kann man ihn als Audio-Device über Bluetooth koppeln. Das iPhone meldet auch sofort, dass es für dieses Gerät im AppStore eine passende (kostenlose) App gibt.
Nachdem man die Frequenz etc. eingestellt  hat funktioniert es verdammt gut. Wenn ich ins Auto steige und losfahre verbindet sich das TuneLink Auto innerhalb von ein paar Sekunden mit meinem iPhone und fängt an Musik zu spielen.

Am TuneLink Auto befindet  sich zusätzlich noch ein USB Anschluss und ein 3,5mm Klinke Line-In. Passende Kabel liegen auch dabei, bei der iOS Variante entsprechend ein USB Ladekabel mit Dock-Connector.
An dem USB Anschluss kann sogar ein iPad geladen werden, welches etwas mehr Power an einem USB Anschluss benötigt damit es ordnungsgemäß läd.
Über den Line-In lässt sich jeder beliebige MP3 Player anschließen.

Frequenzwahl

Die Audio-Qualität

Ich war erstaunt über die Qualität. Man hört zwar manchmal noch ein leichtes Rauschen, aber das fällt bei laufender Musik kaum auf. Bei Hörbüchern könnte es allerdings etwas störend wirken. Der Rest ist aber Top und kann locker mit einem normalen Auto-Radio mit MP3 Support mithalten.
Was auffällt ist, dass andere Radiosender ohne große Probleme überlagert werden. So muss man nicht ständig die Frequenz anpassen wenn man längere Strecken fährt.

Die TuneLink App

Mit der App kann man die Frequenz einstellen auf der gesendet werden soll und man bekommt sogar für seinen aktuellen Standort Frequenzen vorgeschlagen. Zusätzlich sind noch Steuerelemente enthalten, so muss man nicht zwischen der TuneLink-App und der iPod/Musik-App wechseln.
In den Einstellungen der App lässt sich auch das TuneLink im Auto weiter konfigurieren. Zum Beispiel identifiziert sich das TuneLink per Bluetooth mit selbigem Namen, dieser kann eingestellt werden.
Was ich aber sehr cool finde ist, dass man den Share-Modus einstellen kann. Es gibt einen Modus namens TuneLink.
Mit dem Tunelink-Sharing-Modus können mehrere Geräte gekoppelt werden und das TuneLink spielt dann immer ein Lied abwechselnd von jedem Device.

Sollten noch Fragen zum Gerät bestehen, einfach in die Kommentare damit, ich versuche sie soweit es geht zu beantworten.

18. November 2011 Testberichte

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Für mich ist es mittlerweile  zur Gewohnheit geworden mit zwei bis drei Bildschirmen zu arbeiten.
Zuhause habe ich einen MacMini an dem ich nur einen Bildschirm anschließen kann, habe aber noch mein MacBook. Nun wäre es doch cool das MacBook als zusätzlichen Bildschirm zu nutzen.
Und genau diese Funktionalität bietet Air Display aus dem Mac App Store.
Mit Air Display von Avatron Software könnt ihr einen beliebigen Mac in ein zusätzliches Display verwandeln.

kostenlose Support Software

Wie funktionierts?

Auf dem Rechner an dem ihr das zusätzliche Display anschließen wollt (Host) läuft ein kostenloser Daemon (Air Display Support Software) (gibt es hier für Mac OS X und Windows).
Auf dem zweiten Mac läuft dann die kostenpflichtige Display-App. Der Host-Rechner verbindet sich dann damit und richtet ihn als zusätzliches Display ein und sendet über das Netzwerk dann das entsprechende Bild.
Die Auflösung entspricht dann der am zweiten Rechner eingestellten Auflösung.
Zusätzlich könnt ihr in der aktuellsten Version auch das Trackpad und die Tastatur des Client-Rechners mitbenutzen.
Ihr könnt also zum Beispiel von eurem PC oder iMac euer Dokument auf den neuen MacBook Screen schieben, das MacBook einen Raum weiter tragen (oder weiter, solange ihr im selben Netzwerk bleibt) um das Dokument einer weiteren Person zu zeigen und könnt dann am MacBook scrollen, klicken und das Dokument bearbeiten.

Müsst ihr doch mal euren Mac nutzen, lässt sich die Display-Software in einen Fenster Modus versetzen und kann dann minimiert werden.

MacBook als iMac Display

Die Qualität

Mit einem echten Bildschirm kann man diese Lösung natürlich nicht vergleichen.
Spiele oder Filme ruckeln und sollten nicht auf dem Air Display abgespielt werden. Das ist aber auch vom Netzwerk abhängig. Um ein paar Fenster auf dem zusätzlichen Screen abzulegen reicht es aber.
Auf der Arbeit habe ich auf dem Bildschirm zum Beispiel mein Terminal oder auch das ein oder andere Editor Fenster.
Für einen solchen Zweck reicht  es vollkommen und funktioniert bestens.

Fazit

Für mich eine super Lösung. Mein MacBook hält nun auch öfters als dritter Bildschirm auf der Arbeit her. Bisher hatte ich keinerlei Verbindungsprobleme, sobald die App auf dem MacBook gestartet wird verbindet sich mein Arbeitsrechner mit ihm und benutzt ihn als weiteren Bildschirm, so muss es sein!

Die App kostet im Mac App Store 15,99€ – gehört also schon zu den etwas teureren Apps ist aber noch immer günstiger als ein neues Display.
Wer kein MacBook oder weiteren Mac hat kann auch sein iPhone oder iPad in ein zusätzliches Display verwandeln. Dafür kostet die App nur  7,99€ und ist Universal. Link zum iOS App Store >hier<.

18. November 2011 Testberichte