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Jeder kennt das: Man lädt sich eine App aus dem Internet und sie ist in einer .dmg oder .zip Datei verpackt. Nun muss man diese Archive öffnen oder entpacken, die App in den Programme-Ordner ziehen und das Archiv löschen. Im Falle einer DMG Datei muss man diese auch noch auswerfen, bevor man sie löschen kann.
Dropzone von Aptonic Software nimmt euch diese Arbeit ab und bietet zudem noch etwas mehr.

In Dropzone könnt ihr Aktionen, Programme und Ordner ablegen, die ihr häufig benötigt.
In meiner Dropzone befindet sich zum Beispiel die “Install Application” Aktion welche die oben beschriebenen Aktionen übernimmt, eine FTP Upload Aktion die eine gedropte Datei auf meinen Webserver hochläd und die passende URL in die Zwischenablage kopiert, sowie einige Apps die ich nicht im Dock habe.
Die Dateien die dann auf diese App-Droplets gelegt werden, werden dann mit dem entsprechenden Programm geöffnet.

Bei den mitgelieferten und downloadbaren Aktionen gibt es zum Teil auch die Möglichkeit beim droppen die Option-Taste (Alt) gedrückt zu halten, dann werden z.B. beim FTP Upload die Dateien vorher zu einem ZIP Archiv komprimiert und dann erst hochgeladen.

Dropzone sitzt in eurer Menüleite und lässt sich beliebig erweitern, zum Beispiel durch Automator Aktionen.

Für mich ist es schon eine Must-Have App geworden, die mir immer wieder den ein oder anderen Klick abnimmt, da ich einfach nur Apps in die Dropzone ziehen muss.

Dropzone gibt es im Mac App Store (Link) für 7,99€ ( Stand: 02. Februar 2012).
Nicht unbedingt eine günstige App, auf der Aptonic Software Webseite bekommt ihr noch die Version 0.6 (im Mac App Store ist es Version 1.1) als Download.
Dort sitzt die Dropzone nicht in der Menubar, sondern im Dock. Zum Testen sollte sie reichen.

*UPDATE 13.02.2012*

Ein paar Tage nach meinem Review erschien Dropzone 2.0 und bringt ein paar kleine neue Features mit sich die ich nicht unbemerkt lassen möchte.

Circles

Die größte Änderung an der 2.0 von Dropzone sind die Circles.
Die App Store Version von Dropzone kam mit einem kleinen Problem: Es gab kein festes Dock Symbol mehr, sondern die Dropzone befand sich hinter einem Icon in der Menüleiste. Je nachdem wieviele Apps sich hier befinden, war die Dropzone nahezu unerreichbar.
Hier helfen die Circles weiter. Diese verstecken sich am rechten Bildschirmrand.
Insgesamt lassen sich bis zu 4 Aktionen in Circles ablegen. Man kann also seine wichtigsten Aktionen dort hinein legen und sie einfach erreichen, indem man die Maus / die Datei an den rechten Bildschirmrand zieht. Die Circles fächern dann automatisch auf.
Bewegt man gerade keine Datei in diesen Bereich, muss der Circle Pfeil erst angeklickt werden, somit öffnen sich die Circles nicht aus Versehen.
Ich freue mich über diese Lösung, auch wenn sie immer auf dem Hauptbildschirm am rechten Rand liegt ist das Feature zu gebrauchen wenn man rechts neben dem Hauptbildschirm einen weiteren Bildschirm hat. Eine Funktion um die Circles links zu platzieren habe ich mir gewünscht und wird womöglich zukünftig nachgereicht.

johnwinter
@C_BHole But I know what you mean. Maybe an option to have Circles on the left side of the screen would help with this.
03.02.12 12:06

Amazon S3

Zum Teilen von Dateien kann nun auch ein Amazon S3 Storage herangezogen werden. Für den ein oder anderen sicherlich interessant.

Recently Shared

Links zu bereits geteilten Dateien können nun aus einer Historie heraus wieder in die Zwischenablage kopiert werden.
Diese Funktion ist über das Dropzone Grid des  Menü-Icon zu erreichen.

29. Januar 2012 Testberichte