flattr this!

Wie einige vielleicht schon längst mitbekommen haben, arbeite ich derzeit an einer Microsite die Live Daten liefern soll.
Jetzt bin ich mit dem Projekt an einer ziemlich finalen Stelle angekommen und kann sie mit gutem Gewissen vorzeigen

Das Prinzip dahinter ist relativ einfach: Es können verschiedene Quellen angegeben werden: mehrere Twitter Timelines (User Timeline oder, wie es im Moment der Fall ist, eine Twitter Suche), RSS Feeds oder MobileMe Gallerien… Die Daten werden vom Server geladen (wegen Twitter API Richtlinien nur alle 40 Sekunden) und können dann angezeigt werden.

Im Moment ist das Thema der Live Seite die GamesCom welche nächsten Monat stattfindet.
Da die Seite noch relativ frisch ist  gibt es derzeit auch nur 2 Datenquellen: Eine Twitter Suche nach “GamesCom” und meine MobileMe Gallerie.
Wer selber seinen Senf dazu geben möchte, soll doch bitte eine Mail an live (at) cbeloch (punkt) de schicken mit der Quelle die er Liefern möchte. Entweder einen Link zu seiner öffentlichen MobileMe Gallerie, einen RSS-Feed Link oder seinen Twitter Account Namen.
Bei letzteren wird die Usertimeline des Benutzers erst mit eingelesen, wenn die GamesCom anfängt (ab 18. August, denn dann sind die Pressekonferenzen), einfach aus dem Grund, da vorher wohl noch mehr privates Zeug geschrieben wird, ausser es handelt sich um einen GamesCom-Only Account, dann wird er sofort freigeschaltet!
Ihr könnt dann mit euerm Handy/Smartphone direkt Nachichten verschicken an Twitter oder mit dem iPhone direkt an MobileMe, live von der Messe!

Hier noch eine kleine Demonstration der MobileMe Integration:

Zur Zeit arbeite ich noch daran TwitPic, Pic.im und yfrog Links in den Tweets zu finden um dann die Bilder direkt anzuzeigen, somit ist für die Anzeige von Bildern kein MobileMe Account mehr notwendig.

- Zur Live Seite

flattr this!

Heute mit der Post gekommen: iLife ’09 von Apple.
iLife besteht aus mehreren Programmen zum bearbeiten und verwalten von Fotos, Videos, Webseiten und Musik.
Vor einigen Wochen erst wurde es auf der Macworld 2009 vorgestellt und ist jetzt an die Käufer rausgegangen.
Nachdem Florian bei retro-coding.de schon auf iLife abgegangen ist und den Test der Gesichtserkennung gemacht hat wollte ich hier mal mein persönliches Review loswerden.

Nachdem alles installiert war, habe ich meine bisherige iPhoto Bibliothek mit gut 3000 Bildern auf iPhoto 09 geupdated und hab iPhoto erstmal nach Gesichtern scannen lassen. In der Zwischenzeit habe ich mir das Einleitungsvideo angeschaut, wo gesagt wurde, dass mal 1-2 Gesichter für eine Person markieren sollte und dann schlägt iPhoto schon genug Möglichkeiten vor um weitere Bilder dieser Person zuzuordnen.

Nach gut 45 Minuten waren alle Bilder gescannt und es ging los. Angefangen habe ich mit Bildern der Toskana Kursfahrt. Alle Bilder durchgegangen und alle Gesichter markiert bin ich dann in die “Gesichter”-Abteilung von iPhoto gegangen und habe geschaut was er so vorschlägt.
Nur wenige Treffer, kein zufriedenes Ergebnis was iPhoto da geliefert hat, also nächstes Ereignis: Stufenparty.
Das iPhoto mich bei einem Foto fragt, ob es sich bei der markierten Person um Person xy handeln würde, wurde zu einem Glücksspiel. Viel zu selten kam diese Frage, also die Namen immer wieder manuell eingeben. Zwar wurde einem der Name automatisch vervollständigt, aber man hätte es auch komfortabler machen können, dazu später mehr.
Irgendwann dann nochmal geschaut was iPhoto bei Personen so vorschlägt auf welchen Fotos sie zu noch zu sehen sind. Immer noch ein unbefriedigendes Ergebnis, zwar ist dieses “Ja es handelt sich um die Person” und “Nein das ist sie nicht” gut mit klick und Doppelklick gelöst worden, aber ich musste so oft doppelklicken, weil es sich nur in seltenen Fällen um die jeweilige Person handelte.

Wie iPhoto allerdings darauf kommt, dass sich auf einem Krombacher Etikett (siehe Screenshot unten) oder auf dem Karomuster eines Hemdes ein Gesicht befindet ist mir schleierhaft.
Immerhin erkennt iPhoto Gesichter von Statuen und Malereien (Jesus und Mona Lisa auf dem Screenshot unten).

Insgesamt habe ich fast 2 1/2 Stunden gebraucht meine Bilder mit Gesichtern zu markieren, es war viel Arbeit von Hand notwendig, was ich eigentlich nicht erwartet hatte.
Viele Gesichter wurden auch garnicht erkannt, obwohl sie weder überbelichtet noch angemalt oder durch Muskelzuckungen verzerrt wurden.

Alles ganz nett angekündigt worden, aber letztendlich war es viel zu viel Arbeit.

Wünschenswerte Änderungen für iPhoto

  • Wenn iPhoto schon nicht fragt ob es sich um Person xy handelt, dann doch schonmal beim Auswählen Möglichkeiten anzeigen, wer es seien könnte, derzeit fragt iPhoto scheinbar nur, wenn es nur eine Möglichkeit für dieses Gesicht gibt
  • An sich wäre es gut, wenn man noch keinen Namen eingegeben hat eine Liste der Wahrscheinlichkeit nach sortiert angezeigt bekommt.
  • Wenn man schon Facebook einbindet und die Syncronisation damit, dann wird man doch wohl auch eine Liste seiner existierenden Freunde anzeigen können um sie den Gesichtern zuordnen zu können, oder? So muss man zur Zeit erst bei Facebook die E-Mail Adressen raussuchen und diese dann bei iPhoto einpflegen.
Soviel dazu, iMovie kann ich im Moment nicht so groß testen, GarageBand interessiert mich derzeit nicht so und iWeb hab ich mir auch noch nie angeschaut, werde ich aber vielleicht mal machen.

31. Januar 2009 Apple, Fotos