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Jeder kennt das: Man lädt sich eine App aus dem Internet und sie ist in einer .dmg oder .zip Datei verpackt. Nun muss man diese Archive öffnen oder entpacken, die App in den Programme-Ordner ziehen und das Archiv löschen. Im Falle einer DMG Datei muss man diese auch noch auswerfen, bevor man sie löschen kann.
Dropzone von Aptonic Software nimmt euch diese Arbeit ab und bietet zudem noch etwas mehr.

In Dropzone könnt ihr Aktionen, Programme und Ordner ablegen, die ihr häufig benötigt.
In meiner Dropzone befindet sich zum Beispiel die “Install Application” Aktion welche die oben beschriebenen Aktionen übernimmt, eine FTP Upload Aktion die eine gedropte Datei auf meinen Webserver hochläd und die passende URL in die Zwischenablage kopiert, sowie einige Apps die ich nicht im Dock habe.
Die Dateien die dann auf diese App-Droplets gelegt werden, werden dann mit dem entsprechenden Programm geöffnet.

Bei den mitgelieferten und downloadbaren Aktionen gibt es zum Teil auch die Möglichkeit beim droppen die Option-Taste (Alt) gedrückt zu halten, dann werden z.B. beim FTP Upload die Dateien vorher zu einem ZIP Archiv komprimiert und dann erst hochgeladen.

Dropzone sitzt in eurer Menüleite und lässt sich beliebig erweitern, zum Beispiel durch Automator Aktionen.

Für mich ist es schon eine Must-Have App geworden, die mir immer wieder den ein oder anderen Klick abnimmt, da ich einfach nur Apps in die Dropzone ziehen muss.

Dropzone gibt es im Mac App Store (Link) für 7,99€ ( Stand: 02. Februar 2012).
Nicht unbedingt eine günstige App, auf der Aptonic Software Webseite bekommt ihr noch die Version 0.6 (im Mac App Store ist es Version 1.1) als Download.
Dort sitzt die Dropzone nicht in der Menubar, sondern im Dock. Zum Testen sollte sie reichen.

*UPDATE 13.02.2012*

Ein paar Tage nach meinem Review erschien Dropzone 2.0 und bringt ein paar kleine neue Features mit sich die ich nicht unbemerkt lassen möchte.

Circles

Die größte Änderung an der 2.0 von Dropzone sind die Circles.
Die App Store Version von Dropzone kam mit einem kleinen Problem: Es gab kein festes Dock Symbol mehr, sondern die Dropzone befand sich hinter einem Icon in der Menüleiste. Je nachdem wieviele Apps sich hier befinden, war die Dropzone nahezu unerreichbar.
Hier helfen die Circles weiter. Diese verstecken sich am rechten Bildschirmrand.
Insgesamt lassen sich bis zu 4 Aktionen in Circles ablegen. Man kann also seine wichtigsten Aktionen dort hinein legen und sie einfach erreichen, indem man die Maus / die Datei an den rechten Bildschirmrand zieht. Die Circles fächern dann automatisch auf.
Bewegt man gerade keine Datei in diesen Bereich, muss der Circle Pfeil erst angeklickt werden, somit öffnen sich die Circles nicht aus Versehen.
Ich freue mich über diese Lösung, auch wenn sie immer auf dem Hauptbildschirm am rechten Rand liegt ist das Feature zu gebrauchen wenn man rechts neben dem Hauptbildschirm einen weiteren Bildschirm hat. Eine Funktion um die Circles links zu platzieren habe ich mir gewünscht und wird womöglich zukünftig nachgereicht.

johnwinter
@C_BHole But I know what you mean. Maybe an option to have Circles on the left side of the screen would help with this.
03.02.12 12:06

Amazon S3

Zum Teilen von Dateien kann nun auch ein Amazon S3 Storage herangezogen werden. Für den ein oder anderen sicherlich interessant.

Recently Shared

Links zu bereits geteilten Dateien können nun aus einer Historie heraus wieder in die Zwischenablage kopiert werden.
Diese Funktion ist über das Dropzone Grid des  Menü-Icon zu erreichen.

29. Januar 2012 Testberichte

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Möglichkeiten an Informationen über das aktuelle und kommende Wetter zu kommen gibt es wie Sand am Meer.
Mittlerweile kommt mit so ziemlich jedem Smartphone, jedem Rechner und jedem Tablet eine Wetter App oder ein Widget um das aktuelle Wetter anzuzeigen.
Die meisten haben aber eins gemeinsam: Sie sind nicht schön anzusehen.

Als damals das erste iPad erschien, fand man nach kurzer Zeit eine sehr schicke Wetter App im AppStore mit dem Namen Weather HD.
Weather HD stellt das Wetter nicht wie die meisten Apps mit (unschönen) Wolken, Sonnen und Blitzen dar, sondern mit hochwertigen (gerenderten) Videos. Über diesen Videos stellt Weather HD dann die aktuelle Temperatur und die Uhrzeit dar (wahlweise auch die Uhrzeit des aktiven Standorts).
Nach einiger Zeit wurde Weather HD eine Universal-App und funktionierte somit auch auf dem iPhone.
Mittlerweile gibt es die App auch im Mac App Store und bietet zudem etwas mehr Informationen über das Wetter als das iOS Pendant.

Im Vordergrund stehen natürlich wieder die sehr schön aufgemachten Videos zur Darstellung des Wetters, allerdings gibt es auf der linken Seite noch ein kleines Panel mit zusätzlichen Prognosen und es ein paar Buttons mit der sich eine Wetterkarte öffnen und sich die aktuelle Mondphase anzeigen lässt. Zudem gibt es Informationen über den Zeitpunkt des Sonnenauf- und Untergangs.

Sehr nützlich sind auch Unwetterwarnungen. Diese können auf Wunsch auch über das Menu-Icon abgefragt werden.

Insgesamt eine sehr schicke App mit vielen Funktionen und Informationen. Was ich mir wünschen würde wäre noch ein Bildschirmschoner, sodass die App nicht ständig laufen muss.
Ansonsten kann ich schneller die App starten als mir das kommende Wetter zu googlen.

iTunes – Weather HD für iOS
Mac App Store – Weather HD

5. Dezember 2011 Testberichte

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Ich bin kein Fan davon im Auto CDs wechseln zu müssen um Musik hören zu können.
Leider verfügt mein Auto-Radio auch nicht über einen USB Anschluss um darüber Musik einspielen zu können. Und zum größten Pech auch kein AUX Eingang für einen Klinkenstecker.

Am liebsten würde ich die Musik von meinem iPhone hören.
Die einzige Lösung: ein FM-Transmitter der die Musik von meinem iPhone über FM-Radiowellen ans Radio schickt.
Bisher habe ich mich mit einem Belkin Tunecast Auto beholfen. Daran störten mich 2 Dinge:

  1. Das Kabel
  2. Die Qualität der Übertragung

Das Kabel war ständig im Weg, wenn das iPhone in der Halterung an der Windschutzscheibe klemmte und als ich weitere Strecken fuhr durfte ich regelmäßig die Frequenz neu einstellen, da das Signal sonst von anderen Radiostationen überlagert wurde.
Da dies nicht nur nervig sondern auch extrem gefährlich werden kann habe ich nach einer neuen Lösung gesucht und bin vor kurzem fündig geworden.

Nun besitze ich ein TuneLink Auto und bin damit mehr als zufrieden!

Inhalt der iOS Version

Bei dem TuneLink Auto handelt es sich um einen FM-Transmitter mit Bluetooth.
Er wird einfach in den Zigarettenanzünder gesteckt und fängt dann an zu leuchten (die iOS Version ist blau, die für Android ist grün). Nun kann man ihn als Audio-Device über Bluetooth koppeln. Das iPhone meldet auch sofort, dass es für dieses Gerät im AppStore eine passende (kostenlose) App gibt.
Nachdem man die Frequenz etc. eingestellt  hat funktioniert es verdammt gut. Wenn ich ins Auto steige und losfahre verbindet sich das TuneLink Auto innerhalb von ein paar Sekunden mit meinem iPhone und fängt an Musik zu spielen.

Am TuneLink Auto befindet  sich zusätzlich noch ein USB Anschluss und ein 3,5mm Klinke Line-In. Passende Kabel liegen auch dabei, bei der iOS Variante entsprechend ein USB Ladekabel mit Dock-Connector.
An dem USB Anschluss kann sogar ein iPad geladen werden, welches etwas mehr Power an einem USB Anschluss benötigt damit es ordnungsgemäß läd.
Über den Line-In lässt sich jeder beliebige MP3 Player anschließen.

Frequenzwahl

Die Audio-Qualität

Ich war erstaunt über die Qualität. Man hört zwar manchmal noch ein leichtes Rauschen, aber das fällt bei laufender Musik kaum auf. Bei Hörbüchern könnte es allerdings etwas störend wirken. Der Rest ist aber Top und kann locker mit einem normalen Auto-Radio mit MP3 Support mithalten.
Was auffällt ist, dass andere Radiosender ohne große Probleme überlagert werden. So muss man nicht ständig die Frequenz anpassen wenn man längere Strecken fährt.

Die TuneLink App

Mit der App kann man die Frequenz einstellen auf der gesendet werden soll und man bekommt sogar für seinen aktuellen Standort Frequenzen vorgeschlagen. Zusätzlich sind noch Steuerelemente enthalten, so muss man nicht zwischen der TuneLink-App und der iPod/Musik-App wechseln.
In den Einstellungen der App lässt sich auch das TuneLink im Auto weiter konfigurieren. Zum Beispiel identifiziert sich das TuneLink per Bluetooth mit selbigem Namen, dieser kann eingestellt werden.
Was ich aber sehr cool finde ist, dass man den Share-Modus einstellen kann. Es gibt einen Modus namens TuneLink.
Mit dem Tunelink-Sharing-Modus können mehrere Geräte gekoppelt werden und das TuneLink spielt dann immer ein Lied abwechselnd von jedem Device.

Sollten noch Fragen zum Gerät bestehen, einfach in die Kommentare damit, ich versuche sie soweit es geht zu beantworten.

18. November 2011 Testberichte

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Für mich ist es mittlerweile  zur Gewohnheit geworden mit zwei bis drei Bildschirmen zu arbeiten.
Zuhause habe ich einen MacMini an dem ich nur einen Bildschirm anschließen kann, habe aber noch mein MacBook. Nun wäre es doch cool das MacBook als zusätzlichen Bildschirm zu nutzen.
Und genau diese Funktionalität bietet Air Display aus dem Mac App Store.
Mit Air Display von Avatron Software könnt ihr einen beliebigen Mac in ein zusätzliches Display verwandeln.

kostenlose Support Software

Wie funktionierts?

Auf dem Rechner an dem ihr das zusätzliche Display anschließen wollt (Host) läuft ein kostenloser Daemon (Air Display Support Software) (gibt es hier für Mac OS X und Windows).
Auf dem zweiten Mac läuft dann die kostenpflichtige Display-App. Der Host-Rechner verbindet sich dann damit und richtet ihn als zusätzliches Display ein und sendet über das Netzwerk dann das entsprechende Bild.
Die Auflösung entspricht dann der am zweiten Rechner eingestellten Auflösung.
Zusätzlich könnt ihr in der aktuellsten Version auch das Trackpad und die Tastatur des Client-Rechners mitbenutzen.
Ihr könnt also zum Beispiel von eurem PC oder iMac euer Dokument auf den neuen MacBook Screen schieben, das MacBook einen Raum weiter tragen (oder weiter, solange ihr im selben Netzwerk bleibt) um das Dokument einer weiteren Person zu zeigen und könnt dann am MacBook scrollen, klicken und das Dokument bearbeiten.

Müsst ihr doch mal euren Mac nutzen, lässt sich die Display-Software in einen Fenster Modus versetzen und kann dann minimiert werden.

MacBook als iMac Display

Die Qualität

Mit einem echten Bildschirm kann man diese Lösung natürlich nicht vergleichen.
Spiele oder Filme ruckeln und sollten nicht auf dem Air Display abgespielt werden. Das ist aber auch vom Netzwerk abhängig. Um ein paar Fenster auf dem zusätzlichen Screen abzulegen reicht es aber.
Auf der Arbeit habe ich auf dem Bildschirm zum Beispiel mein Terminal oder auch das ein oder andere Editor Fenster.
Für einen solchen Zweck reicht  es vollkommen und funktioniert bestens.

Fazit

Für mich eine super Lösung. Mein MacBook hält nun auch öfters als dritter Bildschirm auf der Arbeit her. Bisher hatte ich keinerlei Verbindungsprobleme, sobald die App auf dem MacBook gestartet wird verbindet sich mein Arbeitsrechner mit ihm und benutzt ihn als weiteren Bildschirm, so muss es sein!

Die App kostet im Mac App Store 15,99€ – gehört also schon zu den etwas teureren Apps ist aber noch immer günstiger als ein neues Display.
Wer kein MacBook oder weiteren Mac hat kann auch sein iPhone oder iPad in ein zusätzliches Display verwandeln. Dafür kostet die App nur  7,99€ und ist Universal. Link zum iOS App Store >hier<.

18. November 2011 Testberichte

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Euer Apple Produkt sieht euch zu schlicht und langweilig aus? Oder ihr verwechselt euer iPhone des öfteren mit dem eures Sitznachbarn?

Dagegen gibt es Hilfe aus Deutschland mit dem Namen blueMac.

blueMac bietet euch hochwertige Aufkleber für alle möglichen Apple Produkte. Sei es ein weißes Macbook 13″, ein Aluminium Unibody MacBook Pro 17″ oder einfach nur ein iPhone. Mit den Aufklebern von blueMac verpasst ihr eurem Apple Gerät einen einzigartigen Look.

Die meisten Aufkleber beziehen das Apple Logo auf der Rückseite der Geräte perfekt mit ein, so wie die Motive “Iron Man” oder “Gangsterwittchen” (oder auch “Schneeflittchen”).

Auch Aufkleber gegen das Antennagate des iPhone 4 hat blueMac zu bieten. Und zwar in Form von TodesSkins oder der iPflaster.

Mir hat Carsten Greif, der Geschäftsführer von blueMac, das Motiv “i got the donut” für das schwarze iPhone 4, 2 TodesSkins und 2 iPflaster zugeschickt.

I got the donut

i got the donut

i got the donut

“I got the Donut” bringt den gefräßigen Homer Simpson auf das iPhone der genüsslich in den Apfel beißt.

Das aufbringen dieses Aufklebers ist sehr einfach und es macht nichts wenn man ihn beim aufbringen noch mal kurz lösen muss um die Position zu korrigieren.

Zu jedem Aufkleber gibt es eine passende Anleitung zum aufbringen. Hält man sich daran bekommt man auch die großen Aufkleber für iPad oder MacBook blasenfrei aufgetragen.

Mir hat es zumindest keine Probleme gemacht und ich hatte beim Aufbringen von Folien oder Aufklebern auf Geräten bisher nie viel Glück.

Was mich an diesem Aufkleber etwas stört ist, dass er mir einen hauch zu dick ist und er sehr eng am Rand des iPhones anliegt. Dennoch sieht er sehr cool aus und ist ein Blickfang.

TodesSkins

Kaum war das neueste iPhone auf dem Markt machte sich die Krise breit: Sobald man seinen Finger auf eine bestimmte Stelle am Rahmen des iPhones drückte, verlor man das Telefonsignal.

Apple reagierte daraufhin mit der Vergabe von kostenlosen iPhone Cases.

Doch Cases sind nicht jedermanns Fall (meiner auch nicht) und dafür hat blueMac die Lösung in Form von seinen TodesSkins.

Die Todesskins werden auf den kompletten Rahmen des iPhones geklebt und bedecken unter anderem auch die kritische Stelle und isolieren diese.

Wem die Vielzahl bunter Farben der TodesSkins nicht zusagen, für den gibt es auch einen TodesSkin in transparent.

Beim Aufbringen muss man etwas aufpassen, dass der Skin nicht verzieht und die Öffnungen für die Tasten passen.

Passend zum Homer Aufkleber habe ich mir natürlich den Rahmen gelb gemacht und bin voll und ganz zufrieden mit dem Skin und kann diesen nur weiter empfehlen.

Der Gewinn

Giveaway

Ihr habt hier die Chance einen TodesSkin in orange und ein Set iPflaster zu gewinnen (der Gewinner bekommt beides).

Hinterlasst einfach einen Kommentar in diesem Beitrag mit einer gültigen E-Mail Adresse.

Die Teilname endet am 26. 17. September 2010 und der Rechtsweg ist natürlich ausgeschlossen.

Viel Glück!

Und wir haben einen Gewinner!
Herzlichen Glückwunsch an Benjamin Grüning!

5. September 2010 Testberichte

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Der erste Blogeintrag im neuen Jahr und direkt ein neues Review.

Dieses mal geht es um die OWLE Bubo von wantowle.com, eine Halterung für das iPhone 3G und 3GS die es ermöglicht 37mm Objektive/Linsen mit dem iPhone zu nutzen. Zusätzlich ist es möglich Lampen und Mikrofone anzuschließen.

OWLE Bubo und Zubehör

OWLE Bubo und Zubehör

Das Bubo Modell besteht aus Aluminium und macht einen robusten Eindruck und wie robust es ist, zeigt dieses YouTube Video von den Schöpfern der OWLE. Dazu kommt eine Weitwinkel-Makro Linsen Kombination, welche den sichtbaren Winkel der iPhone Kamera immens erhöht, ein kleines Mikrofon, das man nach Vorne ausrichten kann und ein Silikon Case, damit das iPhone auch in der Halterung fest sitzt. Ach ja… und ein kleines grünes Putztuch um die Linsen auch Staubfrei zu halten.
Auf die Weitwinkel Linse können nochmals 49mm Filter aufgesetzt werden (UV-Filter,Polarisationsfilter etc.).
Zusätzlich befindet sich an der obigen Seite ein Fotofuss für einen Blitz oder eine Lampe und an den Griffen jeweils ein Stativ-Gewinde an der oberen und eins an der unteren Seite, macht also insgesamt 4 Gewinde. Diese sind natürlich nicht nur für Stative, sondern werden zum Teil auch von Mikrofonen genutzt oder können über Adapter auch für Geräte mit Fotofuss genutzt werden um etwa ein Licht Seitlich der Kamera zu befestigen.
Insgesamt hat man also nun unzählige Möglichkeiten seine Video- und Fotoaufnahmen mit dem iPhone zu verbessern und aufzuwerten.

Durch die Halterung liegt das iPhone sehr gut in der Hand und kann wesentlich ruhiger gehalten werden. Das einzige Manko an der Sache ist, dass dieser Aluminium Block recht schwer ist. Wen das stört wird die kommende Composite Version des Bubo Modells sicher gelegen kommen, diese wird wohl aus Kunststoff bestehen und wird dann wohl um einiges leichter sein.

Ich persönlich bin durchaus zufrieden mit meiner OWLE, ich habe mir jetzt noch einen Polarisierungsfilter gekauft, der in den nächsten Tagen eintreffen sollte. Vergleichsbilder von mir findet ihr hier auf einer extra Seite.
Insgesamt finde ich die Farben der Bilder etwas satter wenn ich sie ohne Linsen mache und das Rauschen scheint auch geringer.

Ich werde die OWLE dieses Jahr mit zur gamescom nehmen und auch zur CeBit und werde ein paar Aufnahmen machen und Live-Streams starten.

24. Januar 2010 Testberichte

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Gestern war es endlich so weit: Es lag ein kleines Packet auf den Küchentisch, ich wusste: Meine Magic Mouse ist da!
Also erstmal ausgepackt und da lag sie zwischen 2 Schaumgummi Polstern. Kein Karton mehr drum herum, verpackt wie die iPods in einem durchsichtigen Case.

Die Maus dann nach der Mittagspause mit zur Arbeit genommen um sie direkt zu testen. Firmware Update installiert, Neustart und Go!
Nach über 24h des Testens kann  ich jetzt schon ein Fazit ziehen:

Magic Mouse vs. iPhone 3GS

Magic Mouse vs. iPhone 3GS

Sie ist ungewohnt flach (hatte vorher nur Logitech Mäuse) aber daran gewöhnt man sich schnell.
Sie hat auch noch das obligatorische Klicken, wäre auch sinnlos, wenn die Maus bei jeder Berührung auf der Oberfläche einen Mausklick ausführen würde. Also wie gewohnt die Linke Maustaste drücken, wie man es auch von der Mighty Mouse (jetzt einfach nur Apple Mouse) her kannte.
Das Scrolling funktioniert ohne Klick und kann auf der gesamten Mausoberfläche ausgeführt werden und dabei dürfen sogar noch andere Finger auf der Oberfläche liegen.
Was mir am Scrolling gefällt, ist das es nachläuft wie beim iPhone in den Listen. Dies kann man aber auch ausstellen, wenn man ein präzises Scrolling möchte.
Die Gesten für Seite vor und Zurück funktionieren wunderbar und vereinfachen einem das Surfen im Netzt und das durchblättern von Fotos etwas.

Insgesamt muss man sich aber nicht groß umgewöhnen und das ist wunderbar, das einzige wo man dran denken muss ist, dass sie diese Gesten unterstützt (zwar im Moment nur eine wirklich neue, aber mal sehen, jitouch soll zukünftig mehr bringen).

Gaming tauglich?

Ist die Maus Gaming tauglich? Nun ja, ich habe die Maus mit Quake Live getestet und es ging überraschend gut.
Nur stört hier beim Waffenwechsel der Nachlauf des Scrollings und den sollte man beim zocken vielleicht ausschalten.
Zudem hätte ich mir noch mehr Tasten gewünscht, die (ehemals) Mighty Mouse hatte noch links und rechts an der Seite zwei Flächen, wenn man diese zusammengedrückt hat, war es ein weiterer Tastendruck. So hat man fürs zocken nur Linksklick, Rechtsklick und Scrollrad.
Also zum Gaming nicht wirklich zu empfehlen, ist aber auch mehr eine Business-/Office-Maus

Impressionen:

6. November 2009 Testberichte

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Mit Real Football 2009 (oder auch Real Soccer 2009) zaubert Gameloft ein Fussballerlebnis der Extraklasse in eure Hosentasche.
Als Besitzer eines iPhones oder eines iPod Touch kann man in den Genuss dieses Spiels kommen, doch wie spielt sich ein Fussballspiel ohne fühlbaren Joystick und Tasten?
Durch das Menü kommt man mit normalem tippen auf die Menüpunkte, die Menüpunkte sind ausreichend groß und klar strukturiert.
Sobald das Spiel startet erscheint ein Steuerkreuz auf dem Bildschirm und die Tasten A und B. Doch ein Fussballspiel mit 2 aktiven Tasten? An sich gibt es sogar 3 Tasten plus Gesten. Die dritte Taste ist eine so genannte “leere Zone” oberhalb der Tasten A und B, diese ist dazu da um etwas mit dem Ball zu spielen, um sich z.B. an einem Gegner vorbei zu spielen. Auf A und B liegen Torschuss und Pass, doch mit einer Geste mit dem Finger nach links oder nach oben von der Taste hinweg kann man den Schuss etwas variieren und z.B. den Ball in den Lauf passen, kurz und lang passen.
Insgesamt spielt es sich so ganz gut, nur ist es relativ irritierend, wenn man die Tasten nicht fühlen kann, so kann es schnell mal passieren, dass man seine Finger nicht richtig auf den Tasten hat. Dies passiert vor allem bei dem Steuerkreuz sehr schnell.
Eine nettes Feature hat sich Gameloft bei einem Einwurf einfallen lassen. Durch neigen des iPhones nach links und rechts kann man sich drehen und mit dem neigen nach vorne wird eingeworfen. Das Prinzip hier ist ähnlich dem von FIFA auf der Wii.
Insgesamt lässt sich Real Football sehr flüssig und gut spielen, wenn man FIFA oder Pro Evolution Soccer gewöhnt ist, dann wird man hiermit alle Freude haben.
Man kann diverse Meisterschaften und Turniere spielen, es gibt massig Mannschaften und Wetterbedingungen, auch die Aufstellung lässt sich wie bei den großen Kollegen auf der Konsole und dem PC anpassen.

Aktuell kostet es 5,99€ da gerade 20% des Preises heruntergelassen worden sind.
Auf alle Fälle etwas für FIFA und PES Fans, die auch unterwegs spielen möchten.

16. November 2008 Testberichte

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Gestern für einen Abend getestet (Danke an Alex B. fürs ausleihen) um einfach mal zu sehen wie es so ist: Das NIA von OCZ . NIA steht für Neural Impulse Actuator was soviel bedeutet wie Nerven Impuls Antrieb. Damit ist es möglich Spiele durch Hirnwellen und Nerven Impulse des Kopfes zu steuern.

Inhalt
Zu Beginn erstmal der Inhalt des Pakets. In dem NIA Karton befindet sich neben dem NIA Stirnband auch ein kleines schwarzes Kästchen, etwa größer als eine Zigarettenschachtel, dies ist das eigentliche NIA was die Daten des Stirnbandes auswertet. Dazu kommt noch ein USB-A auf USB-B Kabel, welches den PC mit der NIA Box verbindet, eine kleine Anleitung und die CD mit Treiber und Konfigurationsprogramm.
Zum Stirnband: Es sieht nicht sonderlich spektakulär aus, ein Hartgummi-Band mit 3 Rautenförmigen Sensoren die man sich auf die Stirn packt. Die Sensoren sind aber ebenfalls gummiert und flexibel. An der linken Seite geht schließlich das Kabel heraus, welches man an die Box anschließt.
Kabellängen sind mehr als ausreichend bemessen. Das USB Kabel ist ca. 1 – 1,5m lang, lang genug um das NIA auf dem Tisch zu platzieren und das Kabel zum Stirnband ist bestimmt nochmal so lang.
Die NIA Box macht spontan auch einen sehr soliden Eindruck, stabiles Metallgehäuse, gummierte Standfüße damit es nicht rutscht und der Boden leuchtet durch 2 bl aue LEDs im inneren auch etwas und zeigt das das NIA funktionsbereit ist.

Installation
Die Installation gestaltet sich recht einfach: Stirnband an die Box anschließen, Box per USB an den Rechner, mitgelieferte CD hinein und Treiber installieren. Mit dem Treiber kommt auch das NIA Konfigurationsprogramm, dies ist leider nur in Englisch verfügbar, was es selbst für mich etwas schwer gemacht hat alles zu verstehen, als Deutscher mit Schulenglisch hat man da doch ein paar kleinere Probleme.
Einige Abschnitte des Tutorials werden mit kleinen Animationsvideos unterstützt, die zeugen aber nicht so von OCZs Qualität. Das es eine virtuelle Dame ist ist ja an sich nicht schlimm, nur dass sie auch eine computergenerierte Stimme hat vom Typ Text2Speech macht das ganze doch etwas schwerer zu verstehen. Jeder der mit derartigen Text2Speech Programmen auf dem Computer gearbeitet hat, sei es unter Windows oder unter Mac OS und Linux wahrscheinlich auch weiss, dass das alles nicht so ganz rund ist und teilweise auch etwas abgehackt wirkt, scheinbar haben die Entwickler von OCZ hier etwas an der Qualität gespart. Abgesehen davon sind es eh nur 3 Videos, einmal wie man den Tutorial Bereich zu bedienen hat, bzw um was es sich dabei handelt, wie setzt man sich das Stirnband richtig auf und wie baut man sich eine Steuerung für ein Spiel selbst (aber in der aller einfachsten Variante).
Auch das Konfigurationsprogramm macht Design technisch nicht sehr viel her, aber es erfüllt seinen Zweck.
Nachdem man sich nun das Stirnband umgebunden hat musste es noch kalibriert werden. Hier stellten sich bei mir die ersten Probleme auf: Die Anzeige sollte unterhalb einer grünen Linie laufen, bei mir lief sie aber mit vollem Ausschlag, egal was ich gemacht habe. Darauf hin habe ich geschaut, dass die Verbindung zur Box in Ordnung ist, habe die 3 Sensoren mal gereinigt, doch das half alles nichts. Was half war es die Box in die Hand zu nehmen, doch sobald ich sie wieder auf den Tisch platzierte ging alles wieder auf Maximum. Auf der OCZ Seite fand ich ein Video die genau diese Problematik beschrieb. Als Lösungsvorschlag wurde angeboten alle Ladegeräte aus der Nähe zu entfernen. Das half aber bei mir alles nichts, weil wie manche sicher wissen haben wir dank meines Vaters riesige Antennen auf dem Dach, die scheinbar genug Störungen verursacht haben. Mir blieb also nichts anderes übrig als die Box die ganze Zeit mit einer Hand festzuhalten. Solange ich die Box in der Hand hielt hatte ich brauchbare Ergebnisse und konnte alles kalibrieren.
Darauf konnte ich direkt mit dem “Practice” etwas üben, doch hier zeigten sich Differenzen zum Handbuch: Im Handbuch gab es 3 Trainingsmöglichkeiten, ich hatte aber nur eine und zwar Pong. Mit Pong übte man die vertikale Bewegung, welche in den Spielprofilen für das Vor- und Zurück-Laufen bzw -Fahren zuständig war.
Mit diesen Dingen war die Installation an sich auch abgeschlossen.

Praxis-Test
Zuvor mit Pong geübt wie ich mich später vor und zurück bewegen kann dachte ich mir ich stürze mich mal direkt ins Vergnügen: W.A.S.D.-Profil ausgewählt, ein Standard-Profil für Ego-Shooter (Es gibt auch fertige Profile für Unreal Tournament 3, Quake Wars, Racing Spiele etc.), Sensibilität der Sensorik angepasst bis ich dachte das alles passt und dann ab ins Gefecht. Getestet habe ich mit Call of Duty 4. Also eigenen Server aufgesetzt um nur die Steuerung erstmal zu testen und los gings: Eine Hand auf dem Schoß, die NIA Box in der Hand, die Andere Hand an der Maus zum Umschauen. Das Schießen hatte ich sehr schnell raus auch das vorwärts und rückwärts laufen hatte ich dank des Trainings gut raus, nur nicht das Bewegen nach Links und Rechts. Dafür wurde “Glance” benutzt, was soviel wie “Blick” bedeutet. Also nach links geschaut an den Bildschirm Rand, meine Figur bewegt sich nach links, nach rechts geschaut, meine Figur steht… irgendwie klappte das nach rechts laufen nicht, egal wie ich mich angestrengt habe. Nachdem ich etwas wild durch die Gegend gelaufen bin hat sich auch hin und wieder ungewollt mein Magazin entleert, da die Befehle für Vorwärts laufen und Schießen sich sehr ähnelten. Man musste dazu die Stirnmuskeln etwas anspannten, also quasi als wenn man böse gucken möchte und erstaunt, beide Wege erfüllten den selben Effekt.
Damit war dann auch der erste Praxis-Test abgeschlossen, bis auf die Tatsache, dass ich nicht richtig nach Rechts gehen konnte war dieser aber doch schon recht erfolgreich.

Eigene Profile
Das Konfigurationsprogramm bietet es auch an eigene Spiele-Profile zu erstellen, also dachte ich mir ich probier mal Trackmania Nations Forever aus und in der Konfiguration vielen mit nun die 3 Alpha und die 3 Beta Eingabemöglichkeiten auf. Das NIA reagiert scheinbar auch auf Alpha – und Beta-Wellen des Gehirns. Da dachte ich mir mal, dass ich durch reine Gedankenkraft mein Fahrzeug vorwärts bewegen könnte. Zum lenken habe ich am Anfang den Blick genommen, aber ihr wisst ja, rechts war da etwas schwer ;). Also habe ich mir einfach mal die vertikale Bewegung dafür genommen (anspannen der Stirnmuskeln). Alles eingestellt und ab auf die Rennpiste. Doch irgendwie habe ich das mit den Wellen noch nicht richtig raus gehabt, vor allem wenn man nicht weiss, wie man diese Wellten gezielt produzieren kann ist das verdammt schwer, ich musste mich schon recht anstrengen um Gas geben zu können.

Feeling
Es ist schon ein komisches Gefühl, wenn man beide Hände auf dem Schoß hat, die Füße hochgelegt hat und vollkommen relaxt vor diesem Spiel sitzt, aber weiss das man es trotzdem selber steuert.
Ich hatte jetzt nur ca. 4-5 Stunden Zeit alles zu testen und deswegen war auch die Steuerung noch nicht sehr gezielt. Nach Erfahrungen anderer mit diesem coolen Gadget kommt das aber alles mit der Zeit.

Fazit
Es ist ein verdammt innovatives Gadget, leider kann man kann man keine Maus-Bewegung konfigurieren, kommt hoffentlich durch ein Treiber-Update oder in der nächsten Generation. Woran OCZ auch immens feilen muss ist an der Isolierung des ganzen. Das die Funktionalität so leicht gestört werden kann darf nicht sein. Meines Erachtens nach würde dieses Gadget auf einer LAN Party garnicht richtig funktionieren, da es dort einfach viel zu viele Netzteile, Mehrfach-Stecker, Ladegeräte etc. in direkter Umgebung gibt. Also mehr was für den heimischen Gamer, der keine Antenne auf dem Dach hat und keinerlei Ladegeräte in näherer Umgebung zum NIA.
Auch das Stirnband müsste eine etwas bessere Qualität bekommen, da das Kabel was an der linken Seite heraus kommt die Gummi Isolierung etwas aufspaltet und ich denke das es mit der Zeit bis zu den Sensoren auf geht.
Ansonsten würde ich das NIA aber nicht dazu benutzen um z.B. auf die Tastatur zu verzichten. Da eine Maus Steuerung fehlt und lediglich Links und Rechtsklicks funktionieren, muss man immer noch mit der Maus zielen, doch was bring die schnelle Reaktion zum schießen, wenn man das Ziel noch nicht einmal anvisiert hat? Das Laufen ist zu beginn etwas schwammig, aber vielleicht kann man dies ja mit der Zeit auch gezielt kontrollieren, dann kann man zumindest das laufen damit übernehmen, doch heutige Spiele benötigen einfach viel mehr Tasten als man mit dem NIA abdecken kann. Linke Maustaste, Leertaste, W, A, S und D damit zu steuern reicht einfach nichtmehr aus.
OCZ hat noch einiges zu optimieren, aber sie gehen einen guten Weg. Zur Zeit wäre es mir die 120€ aber noch nicht wert, da es sich als Ersatz für Maus oder Tastatur noch nicht durchsetzen kann (ausser vielleicht bei Unreal Tournament, Quake 3 oder Trackmania, die nicht ganz so viele Tasten benötigen wie z.B. ein Call of Duty 4). Am meisten wünsche ich mir die Maus damit bewegen zu können, dann würde ich mir einen Kauf vielleicht noch überlegen.
In diesem Sinne: Blicke können eben doch töten (wenn man genug übt und dann auch nur virutell)

30. September 2008 Testberichte

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