flattr this!

Vorgestern hat Amazon sein neues Tablet Kindle Fire HD vorgestellt, welches nun auch in Deutschland verfügbar ist.
Mit einem Preis von 199€ steht es auf dem selben Preis-Level wie das vor kurzem von Google vorgestellte Nexus 7.
Beide Produkte sehen sehr vielversprechend aus, doch welches ist das bessere Gerät?

8. September 2012 Gadgets

flattr this!

Am vergangenen Mittwoch war ich in Köln auf der gamescom und direkt nachdem ich die Hallen betreten habe fiel mir ein Stand auf. Der Stand der AR.Drone von Parrot, ein großer Luftkissen-Würfel.

Bei der AR.Drone  handelt es sich um einen Quadrocopter, der mit einem iPod Touch, einem iPhone oder einem iPad gesteuert wird.

Als zusätzliches Extra befinden sich an der AR.Drone 2 Video Kameras die ihre Bilder Live an das jeweilige Steuergerät übertragen.
Auf dem iPhone kann man dann zwischen den Kameras hin und her schalten.
Eine der Kameras befindet sich an der Front, eine an der Unterseite, mit der man eine Vogelperspektive gerade nach unten hat.

Die AR.Drone macht einen WiFi Ad-hoc Netzwerk auf, in das man sich mit seinem jeweiligen iDevice einloggt. Danach die AR.Drone App (iTunes Link, Gratis) gestartet und schon geht es los.

Auch für Leute die noch nie einen ferngesteuerten Heli oder ähnliches gesteuert haben ist die Handhabung der AR.Drone sehr einfach. Die Drone landet sogar auf Knopfdruck von alleine und steht äußerst stabil im Raum. Wie schnell sich die Drone in alle Richtungen bewegen soll lässt sich über die Einstellungen in der iOS App einstellen, somit kann man die Drone für Einsteiger etwas langsamer machen.

Es macht einen heiden Spaß damit herum zu fliegen und das Teil macht auch ordentlich Wind und kann (wenn man will) sich auch sehr schnell bewegen. Mit dem Kamera Bild hat das ganze etwas von einem Aufklärungs-Flugzeug der Bundeswehr.

Die Flugzeit beträgt etwa 15 Minuten und dann muss der Akku der Drone für 1 1/2 Stunden wieder geladen werden.
Eine Anzeige des Batterie Status sowie der Signal Stärke zur Drone ist in der App zu sehen.
Wie weit die Drone sich von dem iPhone entfernen kann, also wie groß die Reichweite ist weiss ich leider gerade nicht und steht auch nicht in dem Flyer der mir in die Hand gedrückt wurde, soll aber bei etwa 50 Meter liegen.

Für Entwickler bietet Parrot eine offene API die angesprochen werden kann.

Für Videos schaut doch einfach auf dem AR.Drone YouTube Channel vorbei.

Zu kaufen gibt es die AR.Drone bei Saturn oder im Online Shop und kostet gut 300€ und dazu käme natürlich noch der iPod Touch / iPhone / iPad.
Für mich persönlich ist das etwas zu teuer. Wenn es eine neue Drone gibt die länger fliegt oder die aktuelle günstiger wird werde ich noch mal über einen Kauf nachdenken.

Eine Funktion die ich mir noch wünsche wäre, dass nicht die AR.Drone ein WLAN Netz auf macht, sondern sie sich in ein existierendes einwählen kann und man somit auch die Reichweite mit seinem eigenen Router Zuhause erweitern kann.
Für Outdoor ist das eigene Netz der Drone natürlich ein Must-have.

Ich bin gespannt was da noch so kommt, sowohl von Third-Party-Entwicklern als auch vom Hersteller selber.

20. August 2010 Games, gamescom, iPhone, iPod

flattr this!

Der erste Blogeintrag im neuen Jahr und direkt ein neues Review.

Dieses mal geht es um die OWLE Bubo von wantowle.com, eine Halterung für das iPhone 3G und 3GS die es ermöglicht 37mm Objektive/Linsen mit dem iPhone zu nutzen. Zusätzlich ist es möglich Lampen und Mikrofone anzuschließen.

OWLE Bubo und Zubehör

OWLE Bubo und Zubehör

Das Bubo Modell besteht aus Aluminium und macht einen robusten Eindruck und wie robust es ist, zeigt dieses YouTube Video von den Schöpfern der OWLE. Dazu kommt eine Weitwinkel-Makro Linsen Kombination, welche den sichtbaren Winkel der iPhone Kamera immens erhöht, ein kleines Mikrofon, das man nach Vorne ausrichten kann und ein Silikon Case, damit das iPhone auch in der Halterung fest sitzt. Ach ja… und ein kleines grünes Putztuch um die Linsen auch Staubfrei zu halten.
Auf die Weitwinkel Linse können nochmals 49mm Filter aufgesetzt werden (UV-Filter,Polarisationsfilter etc.).
Zusätzlich befindet sich an der obigen Seite ein Fotofuss für einen Blitz oder eine Lampe und an den Griffen jeweils ein Stativ-Gewinde an der oberen und eins an der unteren Seite, macht also insgesamt 4 Gewinde. Diese sind natürlich nicht nur für Stative, sondern werden zum Teil auch von Mikrofonen genutzt oder können über Adapter auch für Geräte mit Fotofuss genutzt werden um etwa ein Licht Seitlich der Kamera zu befestigen.
Insgesamt hat man also nun unzählige Möglichkeiten seine Video- und Fotoaufnahmen mit dem iPhone zu verbessern und aufzuwerten.

Durch die Halterung liegt das iPhone sehr gut in der Hand und kann wesentlich ruhiger gehalten werden. Das einzige Manko an der Sache ist, dass dieser Aluminium Block recht schwer ist. Wen das stört wird die kommende Composite Version des Bubo Modells sicher gelegen kommen, diese wird wohl aus Kunststoff bestehen und wird dann wohl um einiges leichter sein.

Ich persönlich bin durchaus zufrieden mit meiner OWLE, ich habe mir jetzt noch einen Polarisierungsfilter gekauft, der in den nächsten Tagen eintreffen sollte. Vergleichsbilder von mir findet ihr hier auf einer extra Seite.
Insgesamt finde ich die Farben der Bilder etwas satter wenn ich sie ohne Linsen mache und das Rauschen scheint auch geringer.

Ich werde die OWLE dieses Jahr mit zur gamescom nehmen und auch zur CeBit und werde ein paar Aufnahmen machen und Live-Streams starten.

24. Januar 2010 Testberichte

flattr this!

Gestern war es endlich so weit: Es lag ein kleines Packet auf den Küchentisch, ich wusste: Meine Magic Mouse ist da!
Also erstmal ausgepackt und da lag sie zwischen 2 Schaumgummi Polstern. Kein Karton mehr drum herum, verpackt wie die iPods in einem durchsichtigen Case.

Die Maus dann nach der Mittagspause mit zur Arbeit genommen um sie direkt zu testen. Firmware Update installiert, Neustart und Go!
Nach über 24h des Testens kann  ich jetzt schon ein Fazit ziehen:

Magic Mouse vs. iPhone 3GS

Magic Mouse vs. iPhone 3GS

Sie ist ungewohnt flach (hatte vorher nur Logitech Mäuse) aber daran gewöhnt man sich schnell.
Sie hat auch noch das obligatorische Klicken, wäre auch sinnlos, wenn die Maus bei jeder Berührung auf der Oberfläche einen Mausklick ausführen würde. Also wie gewohnt die Linke Maustaste drücken, wie man es auch von der Mighty Mouse (jetzt einfach nur Apple Mouse) her kannte.
Das Scrolling funktioniert ohne Klick und kann auf der gesamten Mausoberfläche ausgeführt werden und dabei dürfen sogar noch andere Finger auf der Oberfläche liegen.
Was mir am Scrolling gefällt, ist das es nachläuft wie beim iPhone in den Listen. Dies kann man aber auch ausstellen, wenn man ein präzises Scrolling möchte.
Die Gesten für Seite vor und Zurück funktionieren wunderbar und vereinfachen einem das Surfen im Netzt und das durchblättern von Fotos etwas.

Insgesamt muss man sich aber nicht groß umgewöhnen und das ist wunderbar, das einzige wo man dran denken muss ist, dass sie diese Gesten unterstützt (zwar im Moment nur eine wirklich neue, aber mal sehen, jitouch soll zukünftig mehr bringen).

Gaming tauglich?

Ist die Maus Gaming tauglich? Nun ja, ich habe die Maus mit Quake Live getestet und es ging überraschend gut.
Nur stört hier beim Waffenwechsel der Nachlauf des Scrollings und den sollte man beim zocken vielleicht ausschalten.
Zudem hätte ich mir noch mehr Tasten gewünscht, die (ehemals) Mighty Mouse hatte noch links und rechts an der Seite zwei Flächen, wenn man diese zusammengedrückt hat, war es ein weiterer Tastendruck. So hat man fürs zocken nur Linksklick, Rechtsklick und Scrollrad.
Also zum Gaming nicht wirklich zu empfehlen, ist aber auch mehr eine Business-/Office-Maus

Impressionen:

6. November 2009 Testberichte

flattr this!

Vor einigen Monaten habe ich euch das OCZ NIA vorgestellt, jedoch hat sich als Mängel damals herausgestellt, dass die NIA Box nicht so gut isoliert war und anfällig für schon schwache Magnetfelder war, was als Ergebnis die ganze Steuerung lahmgelegt hat. Man musste, sofern bei einem der Fall eintrat immer mit einer Hand die Box erden, damit sie funktioniert hat, auf LAN Partys auch nicht gerade praktisch, denn dort gibt es auf Grund der Massen an Kabeln ziemlich viele und auch große Magnetfelder.

Vor einigen Tagen habe ich mal überlegt dies bezüglich eine E-Mail  an OCZ zu schreiben, ob eine neue Version des NIA kommt, die möglicherweise besser isoliert ist und nicht so anfällig für Magnetfelder ist.
Gestern Morgen kam dann die Antwort:

Hi Christopher,

We are working on a new rev NIA but I have no dates for U at this moment.

Was soviel heißt, dass sie an einer neuen Version des NIA arbeiten, aber noch kein (Erscheinungs-)Datum nennen können.
Fakt ist aber, dass eine Neuerung kommt. Vielleicht bekomme ich es ja dann wieder zwischen die Finger und kann es ausprobieren, denn die Spielerfahrung mit dem NIA ist echt einzigartig.

21. März 2009 Games

flattr this!

Schon länger war ich am überlegen mir Nike+ zuzulegen um ein paar Daten beim joggen zu erhalten.
Auf dem iPhone fiel mir RunKeeper auf (vor kurzen sogar in der Pro Version kostenlos), allerdings ohne 3G iPhone mit GPS ziemlich nutzlos und ein neues iPhone hätte mich viel Geld gekostet, auch wenn ich mein altes noch verkauft hätte. Dazu käme das Problem das es in der RunKeeper Community NUR iPhone Nutzer gibt, bei Nike+ gibt es iPod nano (alle Generationen), iPod Touch (2. Generation) und Nike+ (Sportband) Nutzer. Und ausserdem ist das iPhone nicht gerade das Sportgerät in spe, es wäre ein hinderliches Gewicht in der Hosentasche und zu groß um es sich um den Arm zu schnallen (selbiges gilt meiner Meinung nach auch für den iPod Touch).

Blieb mir letztendlich nurnoch der iPod nano für das Nike+ Erlebnis, dazu gibt es den EcoRunner zur Befestigung am Arm und eine Sensortasche um den Nike+ Sensor an jedem beliebigen Schuh zu befestigen (bin doch nicht bekloppt und hol mir noch teure Nike+ Schuhe).

Somit hab ich jetzt glaub ich alles von Apple was man so brauch: Desktop Computer, Laptop, Mobiltelefon, Software und MP3 Player… ich glaub das reicht erstmal (wobei ich mir zumindest Laptop technisch auf jeden Fall wieder einen Mac holen werde, fürs Gaming leider an Windows gebunden und bei Mobiltelefonen lass ich mich mal überraschen was noch in der Zukunft kommt)

17. Februar 2009 Apple, iPod, Musik

flattr this!

Heute stand ein riesen Paket im Flur, laut angaben 15kg schwer.
Was darin war? Das Guitar Hero World Tour Super Bundle + 2. Gitarren-Controller.
Direkt nach dem öffnen lächelte mich die Verpackung des zweiter Gitarren-Controllers an, dabei handelt es sich um den Controller aus Guitar Hero 3. Dieses Mal für die Xbox 360, damals war es für die Wii, die ich ja nichtmehr habe (Gruß an den Kuper der sich jetzt um den Controller kümmert).

Unter der Verpackung des Controllers kam dann noch ein Karton, in dem Karton war dann endlich die Verpackung des Super Bundles.
Die Verpackung geöffnet lag direkt oben das Spiel. Das kam erstmal zur Seite und es wurde weiter ausgepackt (fühl mich schon wie an Weihnachten….. NICHT).
Als erstes ein weißer Karton mit dem neuen Gitarren-Controller. Also den erstmal zusammengebaut. Erster Eindruck: großartig! Sehr stylisch, macht einen etwas besseren Eindruck als die “alte” GH3 Gitarre.

Weiter wird sich durch den Verpackungsdschungel gekämpft.
Als nächstes zeigt sich das Drumkit. Darauf habe ich gewartet, genau deswegen wollte ich Guitar Hero World Tour haben.
Aufgebaut wird das Drumkit mit sehr stabilem Fuß, dem Pedal und den 5 Schlagflächen, zusätzlich gabs noch 2 Guitar Hero Drumsticks dazu (aus Holz, kann man sogar ein echtes Schlagzeug mit spielen )
Alles wird einfach gesteckt und schon war es einsatzbereit, doch etwas fehlte noch: Das Mikro!

Das Mikro befand sich im selben Fach wie das Drumkit. Dies ist leider nicht wie in Microsofts kommenden Singstar Klon kabellos, dafür hat es aber mehr als ausreichend Kabel. Angeschlossen wird es einfach vorne oder hinten an einen USB Anschluss.
Das Mikro tuts übrigens auch am PC ohne Probleme.

Jetzt noch in alle Kabellosen Instrumente die mitgelieferten AA Batterien rein (insgesamt in meinem Paket 6 AA Batterien) und losgerockt.
Als erstes direkt an die Drums, Schwierigkeitsgrad Mittel… Das war wohl nichts, nichtmal durch das Intro gekommen. Also einen Gang zurück auf Leicht. Das ging schon besser, nur die unabhängige Koordination von Händen und Füßen ist man als Programmierer nicht gewohnt und macht am Anfang noch Probleme, ansonsten ist es schon ein geiles Gefühl.

Nach ein paar Liedern wollte ich aber die neue Gitarre testen, also ein fliegender Wechsel an die Gitarre. Gefühl ist wie bei Guitar Hero 3, der Anschlag des neuen Controllers ist besser und das Tremolo fühlt sich auch besser an, zusätzlich sind die “Soli”-Tasten ein sehr cooles Feature.

Jetzt noch das Mikro testen.
Liegt super in der Hand, standard Konsolen Mikro halt. Ist das gleiche Mikro wie es bei Rockband 1 + 2 dabei ist oder bei Boogey auf der Wii oder bei den High School Musical spielen.
Der erste Versuch auf Leicht (ich hab ja vom Drumkit gelernt) ging voll in die Hose, direkt ausgebuht. Ok bei MR-Rockstars bin ich damals auch aus der ersten Castingrunde rausgeflogen (mit Recht), doch hier wird man auch noch gnadenlos ausgebuht. Das hab ich mir nicht nehmen lassen und direkt noch mal dran und dann ging es auch durch die ersten Lieder durch.

Am Ende meines ersten Tests leuchtete dann auch der gesamte Kreis an meiner Xbox, das Maximum an Controllern wurde erreicht (Xbox-Controller, Drumkit und 2 Gitarren-Controller).

Gesamteindruck: Es macht wirklich Spaß, ich bin mal gespannt wie es weitergeht, wenn mehr Lieder freigespielt werden, 2 Tage hab ich ja noch bis zum offiziellen Release
Aber eins gewinnt Activision und RedOctane (Publisher und Entwickler) bestimmt nicht: Ein Naturschutz Siegel, dieser Verpackungsmüll ist hier echt extrem, alles in Tüten, Karton, Karton im Karton, Karton in der Verpackung, Verpackung im Karton… Hab ich den Karton schon erwähnt?

Ich bin weiter rocken…
Für euch noch ein paar Bilder der Instrumente:

18. November 2008 Games, Musik, Xbox

flattr this!

Gestern für einen Abend getestet (Danke an Alex B. fürs ausleihen) um einfach mal zu sehen wie es so ist: Das NIA von OCZ . NIA steht für Neural Impulse Actuator was soviel bedeutet wie Nerven Impuls Antrieb. Damit ist es möglich Spiele durch Hirnwellen und Nerven Impulse des Kopfes zu steuern.

Inhalt
Zu Beginn erstmal der Inhalt des Pakets. In dem NIA Karton befindet sich neben dem NIA Stirnband auch ein kleines schwarzes Kästchen, etwa größer als eine Zigarettenschachtel, dies ist das eigentliche NIA was die Daten des Stirnbandes auswertet. Dazu kommt noch ein USB-A auf USB-B Kabel, welches den PC mit der NIA Box verbindet, eine kleine Anleitung und die CD mit Treiber und Konfigurationsprogramm.
Zum Stirnband: Es sieht nicht sonderlich spektakulär aus, ein Hartgummi-Band mit 3 Rautenförmigen Sensoren die man sich auf die Stirn packt. Die Sensoren sind aber ebenfalls gummiert und flexibel. An der linken Seite geht schließlich das Kabel heraus, welches man an die Box anschließt.
Kabellängen sind mehr als ausreichend bemessen. Das USB Kabel ist ca. 1 – 1,5m lang, lang genug um das NIA auf dem Tisch zu platzieren und das Kabel zum Stirnband ist bestimmt nochmal so lang.
Die NIA Box macht spontan auch einen sehr soliden Eindruck, stabiles Metallgehäuse, gummierte Standfüße damit es nicht rutscht und der Boden leuchtet durch 2 bl aue LEDs im inneren auch etwas und zeigt das das NIA funktionsbereit ist.

Installation
Die Installation gestaltet sich recht einfach: Stirnband an die Box anschließen, Box per USB an den Rechner, mitgelieferte CD hinein und Treiber installieren. Mit dem Treiber kommt auch das NIA Konfigurationsprogramm, dies ist leider nur in Englisch verfügbar, was es selbst für mich etwas schwer gemacht hat alles zu verstehen, als Deutscher mit Schulenglisch hat man da doch ein paar kleinere Probleme.
Einige Abschnitte des Tutorials werden mit kleinen Animationsvideos unterstützt, die zeugen aber nicht so von OCZs Qualität. Das es eine virtuelle Dame ist ist ja an sich nicht schlimm, nur dass sie auch eine computergenerierte Stimme hat vom Typ Text2Speech macht das ganze doch etwas schwerer zu verstehen. Jeder der mit derartigen Text2Speech Programmen auf dem Computer gearbeitet hat, sei es unter Windows oder unter Mac OS und Linux wahrscheinlich auch weiss, dass das alles nicht so ganz rund ist und teilweise auch etwas abgehackt wirkt, scheinbar haben die Entwickler von OCZ hier etwas an der Qualität gespart. Abgesehen davon sind es eh nur 3 Videos, einmal wie man den Tutorial Bereich zu bedienen hat, bzw um was es sich dabei handelt, wie setzt man sich das Stirnband richtig auf und wie baut man sich eine Steuerung für ein Spiel selbst (aber in der aller einfachsten Variante).
Auch das Konfigurationsprogramm macht Design technisch nicht sehr viel her, aber es erfüllt seinen Zweck.
Nachdem man sich nun das Stirnband umgebunden hat musste es noch kalibriert werden. Hier stellten sich bei mir die ersten Probleme auf: Die Anzeige sollte unterhalb einer grünen Linie laufen, bei mir lief sie aber mit vollem Ausschlag, egal was ich gemacht habe. Darauf hin habe ich geschaut, dass die Verbindung zur Box in Ordnung ist, habe die 3 Sensoren mal gereinigt, doch das half alles nichts. Was half war es die Box in die Hand zu nehmen, doch sobald ich sie wieder auf den Tisch platzierte ging alles wieder auf Maximum. Auf der OCZ Seite fand ich ein Video die genau diese Problematik beschrieb. Als Lösungsvorschlag wurde angeboten alle Ladegeräte aus der Nähe zu entfernen. Das half aber bei mir alles nichts, weil wie manche sicher wissen haben wir dank meines Vaters riesige Antennen auf dem Dach, die scheinbar genug Störungen verursacht haben. Mir blieb also nichts anderes übrig als die Box die ganze Zeit mit einer Hand festzuhalten. Solange ich die Box in der Hand hielt hatte ich brauchbare Ergebnisse und konnte alles kalibrieren.
Darauf konnte ich direkt mit dem “Practice” etwas üben, doch hier zeigten sich Differenzen zum Handbuch: Im Handbuch gab es 3 Trainingsmöglichkeiten, ich hatte aber nur eine und zwar Pong. Mit Pong übte man die vertikale Bewegung, welche in den Spielprofilen für das Vor- und Zurück-Laufen bzw -Fahren zuständig war.
Mit diesen Dingen war die Installation an sich auch abgeschlossen.

Praxis-Test
Zuvor mit Pong geübt wie ich mich später vor und zurück bewegen kann dachte ich mir ich stürze mich mal direkt ins Vergnügen: W.A.S.D.-Profil ausgewählt, ein Standard-Profil für Ego-Shooter (Es gibt auch fertige Profile für Unreal Tournament 3, Quake Wars, Racing Spiele etc.), Sensibilität der Sensorik angepasst bis ich dachte das alles passt und dann ab ins Gefecht. Getestet habe ich mit Call of Duty 4. Also eigenen Server aufgesetzt um nur die Steuerung erstmal zu testen und los gings: Eine Hand auf dem Schoß, die NIA Box in der Hand, die Andere Hand an der Maus zum Umschauen. Das Schießen hatte ich sehr schnell raus auch das vorwärts und rückwärts laufen hatte ich dank des Trainings gut raus, nur nicht das Bewegen nach Links und Rechts. Dafür wurde “Glance” benutzt, was soviel wie “Blick” bedeutet. Also nach links geschaut an den Bildschirm Rand, meine Figur bewegt sich nach links, nach rechts geschaut, meine Figur steht… irgendwie klappte das nach rechts laufen nicht, egal wie ich mich angestrengt habe. Nachdem ich etwas wild durch die Gegend gelaufen bin hat sich auch hin und wieder ungewollt mein Magazin entleert, da die Befehle für Vorwärts laufen und Schießen sich sehr ähnelten. Man musste dazu die Stirnmuskeln etwas anspannten, also quasi als wenn man böse gucken möchte und erstaunt, beide Wege erfüllten den selben Effekt.
Damit war dann auch der erste Praxis-Test abgeschlossen, bis auf die Tatsache, dass ich nicht richtig nach Rechts gehen konnte war dieser aber doch schon recht erfolgreich.

Eigene Profile
Das Konfigurationsprogramm bietet es auch an eigene Spiele-Profile zu erstellen, also dachte ich mir ich probier mal Trackmania Nations Forever aus und in der Konfiguration vielen mit nun die 3 Alpha und die 3 Beta Eingabemöglichkeiten auf. Das NIA reagiert scheinbar auch auf Alpha – und Beta-Wellen des Gehirns. Da dachte ich mir mal, dass ich durch reine Gedankenkraft mein Fahrzeug vorwärts bewegen könnte. Zum lenken habe ich am Anfang den Blick genommen, aber ihr wisst ja, rechts war da etwas schwer ;). Also habe ich mir einfach mal die vertikale Bewegung dafür genommen (anspannen der Stirnmuskeln). Alles eingestellt und ab auf die Rennpiste. Doch irgendwie habe ich das mit den Wellen noch nicht richtig raus gehabt, vor allem wenn man nicht weiss, wie man diese Wellten gezielt produzieren kann ist das verdammt schwer, ich musste mich schon recht anstrengen um Gas geben zu können.

Feeling
Es ist schon ein komisches Gefühl, wenn man beide Hände auf dem Schoß hat, die Füße hochgelegt hat und vollkommen relaxt vor diesem Spiel sitzt, aber weiss das man es trotzdem selber steuert.
Ich hatte jetzt nur ca. 4-5 Stunden Zeit alles zu testen und deswegen war auch die Steuerung noch nicht sehr gezielt. Nach Erfahrungen anderer mit diesem coolen Gadget kommt das aber alles mit der Zeit.

Fazit
Es ist ein verdammt innovatives Gadget, leider kann man kann man keine Maus-Bewegung konfigurieren, kommt hoffentlich durch ein Treiber-Update oder in der nächsten Generation. Woran OCZ auch immens feilen muss ist an der Isolierung des ganzen. Das die Funktionalität so leicht gestört werden kann darf nicht sein. Meines Erachtens nach würde dieses Gadget auf einer LAN Party garnicht richtig funktionieren, da es dort einfach viel zu viele Netzteile, Mehrfach-Stecker, Ladegeräte etc. in direkter Umgebung gibt. Also mehr was für den heimischen Gamer, der keine Antenne auf dem Dach hat und keinerlei Ladegeräte in näherer Umgebung zum NIA.
Auch das Stirnband müsste eine etwas bessere Qualität bekommen, da das Kabel was an der linken Seite heraus kommt die Gummi Isolierung etwas aufspaltet und ich denke das es mit der Zeit bis zu den Sensoren auf geht.
Ansonsten würde ich das NIA aber nicht dazu benutzen um z.B. auf die Tastatur zu verzichten. Da eine Maus Steuerung fehlt und lediglich Links und Rechtsklicks funktionieren, muss man immer noch mit der Maus zielen, doch was bring die schnelle Reaktion zum schießen, wenn man das Ziel noch nicht einmal anvisiert hat? Das Laufen ist zu beginn etwas schwammig, aber vielleicht kann man dies ja mit der Zeit auch gezielt kontrollieren, dann kann man zumindest das laufen damit übernehmen, doch heutige Spiele benötigen einfach viel mehr Tasten als man mit dem NIA abdecken kann. Linke Maustaste, Leertaste, W, A, S und D damit zu steuern reicht einfach nichtmehr aus.
OCZ hat noch einiges zu optimieren, aber sie gehen einen guten Weg. Zur Zeit wäre es mir die 120€ aber noch nicht wert, da es sich als Ersatz für Maus oder Tastatur noch nicht durchsetzen kann (ausser vielleicht bei Unreal Tournament, Quake 3 oder Trackmania, die nicht ganz so viele Tasten benötigen wie z.B. ein Call of Duty 4). Am meisten wünsche ich mir die Maus damit bewegen zu können, dann würde ich mir einen Kauf vielleicht noch überlegen.
In diesem Sinne: Blicke können eben doch töten (wenn man genug übt und dann auch nur virutell)

30. September 2008 Testberichte

flattr this!

Mac Mini und iPhone hab ich schon und heute bekam ich ein nagelneues MacBook in die Hand gedrückt. Schneeweiß im Apple Stil. Ausgepackt und angemacht leuchtete auch direkt das Apple Logo auf der Rückseite des Displays auf und begrüßt wurde ich vom Mac OS X 10.5 Leopard Willkommensbildschirm, den ich sonst nur von Neuinstallationen kenne

Ich sollte damit beginnen meine restlichen schwarzen Gehäuse etc zu entfernen Nächster Windowsrechner auch weiß :o)

8. Februar 2008 Apple

flattr this!

Heute ist sie endlich eingetroffen: meine Guitar Hero 3 Gitarre für die Wii :).
Es hat auch lange genug gedauert, jetzt der ganze Bericht:

2. Weihnachtstag – 26. Dezember 2007
An diesem Tag habe ich bei Amazon die Bestellung für das Guitar Hero 3 Bundle aufgegeben.

7. Januar 2008
Ich warte noch immer auf eine Versandbestätigung von Amazon. Auf trade-a-game.de erblicke ich nun ebenfalls das gewünschte Bundle mit der Lieferbeschreibung: Lieferzeit gewöhnlich 2 – 5 Tage.
Aus diesem Grund storniere ich die Bestellung bei Amazon und bestell das Bundle bei trade-a-game und überweise auch direkt das Geld.

8. Januar 2008
Schon heute habe ich um halb 3 von trade-a-game eine E-Mail erhalten mit dem Inhalt, dass mein Geld eingegangen sei und die Ware in 2-3 Tagen verschickt werden würde.
Doch exakt eine Stunde später erhielt ich erneut eine E-Mail von ihnen in der Stand, dass es einen neuen Liefertermin gäbe. Und zwar der 4. Februar.
Auf Grund dieser 2 völlig unterschiedlichen Aussagen habe ich eine kleine Beschwerde-Mail verfasst und an den Support von trade-a-game geschickt

9. Januar 2008
Um 10 vor 10 bekam ich wärend meiner Arbeitszeit eine erneute E-Mail, diesmal vom direkt vom Support. Frau S. entschuldigt sich für den Vorfall und erklärt mir, wie es zu diesen völlig unterschiedlichen Aussagen kommen konnte.
Die Aussagen klangen plausibel und 4. Februar als Lieferzeit lag noch in meinem Rahmen.

16. Januar 2008
Wiedereinmal eine E-Mail bekommen, natürlich auch wieder trade-a-game als Absender. Zeitpunkt an der ich die E-Mail erhalten habe: halb 10.
Und schon wieder ein neuer Liefertermin: 15. Februar.
Auch der Termin war für mich noch einigermaßen in Ordnung, doch schon jetzt wusste ich, dass ich bei einer weiteren Verschiebung auch diese Bestellung stornieren werde.
Um halb eins, passend zum Beginn meiner Mittagspause erhielt ich auch schon die nächste E-Mail. Und wie es fast zu erwarten war, kam sie wiedermals von trade-a-game. Und wiedermals ein neuer Liefertermin: 22. Februar.
Jetzt war es vorbei, verzweifelt auf der trade-a-game Seite den stornieren Button gesucht und nicht gefunden (weil keiner existiert). Also E-Mail an den Support mit der Bitte, meine Bestellung zu stornieren und mir mein Geld zurück zu überweisen.

17. Januar 2008
Die E-Mails von trade-a-game nehmen kein Ende: zwei E-Mails erreichten mich um 20 nach 1.
In der einen stand drin, dass mein Geld auf mein Guthabenkonto gutgeschrieben worden sei, die andere Mail war eine Mitteilung, dass mein Auftrag storniert wurde.
Weitere 2 Minuten später bekam ich noch eine Mail (als hätte ich nicht schon genug bekommen), diesmal wieder von Frau S.: Sie versteht, dass ich die Bestellung stornieren möchte und bestätigt mir nochmals, dass mir mein Geld zurück überwiesen wird.
Alles klar… wieder nach einem Shop gesucht, der Guitar Hero 3 anbietet und möglichst auch auf Lager hat. Letzten Endes bin ich wieder bei Amazon gelandet und habe mir allein die Gitarre gekauft, es waren nurnoch 3 auf Lager, später des Abends waren dann auch dort alle vergriffen.

18. Januar 2008
Ich dachte trade-a-game lässt mich endlich einmal in Ruhe… falsch gedacht. Schon wieder 2 Mails von ihnen: Zum einen änderung am Guthabenkonto (nurnoch 0 Euro auf dem Guthabenkonto) zum anderen habe ich angeblich eine Nachricht auf trade-a-game erhalten, also ich mich auf die Seite geschwungen, eingeloggt, die Nachricht abgerufen und natürlich gelesen. Was ihn ihr stand war, dass mein Artikel storniert wurde und mir mein Geld zurück überwiesen wird (hallo!? das wusste ich auch schon vor dieser Nachricht).
Wenigstens eine Mail von Amazon dazwischen: “Ihre Bestellung wurde versand
JAAAAAAAAAAAAAAAAA!

21. Januar 2008
Als ich nach der Arbeit nach Hause kam lag ein großes Packet in der Küche… MEINE GITARRE IST DA!!!!

Die ganze Prozedur zog sich fast einen Monat hin, kleine E-Mail Statistik:
Von mir an t-a-g: 2 Mails
Von t-a-g an mich: 10 Mails (wenn ich mich nicht verrechnet habe)
Von Amazon an mich (nachdem ich bei t-a-g storniert habe): 2 Mails

Und das alles um letztendlich da zu enden wo ich angefangen habe: bei Amazon…
Eins ist klar: Ich bleibe den Shops treu, bei denen ich schon erfolgreich bestellt habe, trade-a-game brauch nichtmehr auf eine Bestellung von mir hoffen.

21. Januar 2008 Games