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Vor ein paar Tagen ist Tweetbot endlich für den Mac erschienen (Mac App Store Link*) und schockierte mit seinem Preis von 15,99€.
Grund für den hohen Preis sind die  Änderungen an der Twitter API durch Twitter.
Twitter Apps haben nun nurnoch eine begrenzte Anzahl von Tokens, also eine Begrenzung wieviele User diese App benutzen dürfen.
Dazu von Tapbots (das Team hinter Tweetbot) ein entsprechender Kommentar zum Release:

[quote] Once we use up the tokens granted to us by Twitter, we will no longer be able to sell the app to new users.
Quelle[/quote]

Das heißt also, dass Tweetbot irgendwann aus dem Mac App Store genommen wird, sobald die Tokens aufgebraucht sind.
Was bedeutet das für diejenigen, die Tweetbot for Mac jetzt im Mac App Store kaufen? Bekommen die dann irgendwann keine Updates mehr?
Nein! Es gibt die Möglichkeit die App später ausserhalb des Mac App Stores weiter zu vertreiben.
Die App kann dann erkennen, ob zuvor eine Version aus dem Mac App Store installiert wurde.
Tapbots hätte somit die Möglichkeit den bisherigen Usern weiterhin Updates zu liefern und könnte neuen Nutzern den Zugang einfach mit einer entsprechenden Meldung verweigern.

App Store Lizenzen zu erkennen machen sich übrigens schon einige Entwickler zu nutzen. Dazu zählen zum Beispiel die App Mountain (Review @ rosenblut.org) oder auch Coda 2* (Transfer Anleitung).

21. Oktober 2012 Tipps

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Es ist Juli und der Release von Mac OS X 10.8 Mountain Lion steht kurz bevor.
Ein sehr interessantes Feature ist wohl das AirPlay Mirroring, welches man bereits vom iPad 2 und iPhone 4S  kennt.
Damit lässt sich die Oberfläche von OS X  auf euren Fernseher übertragen. Ihr könnt also auf dem großen TV Bildschirm surfen, Videos schauen und Spiele spielen.
Und das kabellos und mit ein paar wenigen Klicks.
Ich freue mich so zum Beispiel darüber, dass ich endlich hulu.com auf dem großen Bildschirm genießen kann ohne ein hulu+ Abo abschließen zu müssen.
Aber auch für ein gemütliches Zusammensitzen, zum Beispiel bei der nächsten Apple Keynote, lassen sich mit Hilfe von AirPlay Mirroring die LiveBlogs auf den großen Bildschirm projizieren.

Doch es gibt ein Problem:

Ich zitiere aus den ‘Technical specifications

[quote style=”boxed”]AirPlay Mirroring
Requires a second-generation Apple TV or later. Supports the following Mac models:
– iMac (Mid 2011 or newer)
– Mac mini (Mid 2011 or newer)
– MacBook Air (Mid 2011 or newer)
– MacBook Pro (Early 2011 or newer)[/quote]

Was machen die Leute, die einen alten Mac haben oder schlimmer noch: Nicht einmal auf Mountain Lion updaten können?

Hier kommt AirParrot ins Spiel.

4. Juli 2012 Testberichte

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Jeder kennt das: Man lädt sich eine App aus dem Internet und sie ist in einer .dmg oder .zip Datei verpackt. Nun muss man diese Archive öffnen oder entpacken, die App in den Programme-Ordner ziehen und das Archiv löschen. Im Falle einer DMG Datei muss man diese auch noch auswerfen, bevor man sie löschen kann.
Dropzone von Aptonic Software nimmt euch diese Arbeit ab und bietet zudem noch etwas mehr.

In Dropzone könnt ihr Aktionen, Programme und Ordner ablegen, die ihr häufig benötigt.
In meiner Dropzone befindet sich zum Beispiel die “Install Application” Aktion welche die oben beschriebenen Aktionen übernimmt, eine FTP Upload Aktion die eine gedropte Datei auf meinen Webserver hochläd und die passende URL in die Zwischenablage kopiert, sowie einige Apps die ich nicht im Dock habe.
Die Dateien die dann auf diese App-Droplets gelegt werden, werden dann mit dem entsprechenden Programm geöffnet.

Bei den mitgelieferten und downloadbaren Aktionen gibt es zum Teil auch die Möglichkeit beim droppen die Option-Taste (Alt) gedrückt zu halten, dann werden z.B. beim FTP Upload die Dateien vorher zu einem ZIP Archiv komprimiert und dann erst hochgeladen.

Dropzone sitzt in eurer Menüleite und lässt sich beliebig erweitern, zum Beispiel durch Automator Aktionen.

Für mich ist es schon eine Must-Have App geworden, die mir immer wieder den ein oder anderen Klick abnimmt, da ich einfach nur Apps in die Dropzone ziehen muss.

Dropzone gibt es im Mac App Store (Link) für 7,99€ ( Stand: 02. Februar 2012).
Nicht unbedingt eine günstige App, auf der Aptonic Software Webseite bekommt ihr noch die Version 0.6 (im Mac App Store ist es Version 1.1) als Download.
Dort sitzt die Dropzone nicht in der Menubar, sondern im Dock. Zum Testen sollte sie reichen.

*UPDATE 13.02.2012*

Ein paar Tage nach meinem Review erschien Dropzone 2.0 und bringt ein paar kleine neue Features mit sich die ich nicht unbemerkt lassen möchte.

Circles

Die größte Änderung an der 2.0 von Dropzone sind die Circles.
Die App Store Version von Dropzone kam mit einem kleinen Problem: Es gab kein festes Dock Symbol mehr, sondern die Dropzone befand sich hinter einem Icon in der Menüleiste. Je nachdem wieviele Apps sich hier befinden, war die Dropzone nahezu unerreichbar.
Hier helfen die Circles weiter. Diese verstecken sich am rechten Bildschirmrand.
Insgesamt lassen sich bis zu 4 Aktionen in Circles ablegen. Man kann also seine wichtigsten Aktionen dort hinein legen und sie einfach erreichen, indem man die Maus / die Datei an den rechten Bildschirmrand zieht. Die Circles fächern dann automatisch auf.
Bewegt man gerade keine Datei in diesen Bereich, muss der Circle Pfeil erst angeklickt werden, somit öffnen sich die Circles nicht aus Versehen.
Ich freue mich über diese Lösung, auch wenn sie immer auf dem Hauptbildschirm am rechten Rand liegt ist das Feature zu gebrauchen wenn man rechts neben dem Hauptbildschirm einen weiteren Bildschirm hat. Eine Funktion um die Circles links zu platzieren habe ich mir gewünscht und wird womöglich zukünftig nachgereicht.

johnwinter
@C_BHole But I know what you mean. Maybe an option to have Circles on the left side of the screen would help with this.
03.02.12 12:06

Amazon S3

Zum Teilen von Dateien kann nun auch ein Amazon S3 Storage herangezogen werden. Für den ein oder anderen sicherlich interessant.

Recently Shared

Links zu bereits geteilten Dateien können nun aus einer Historie heraus wieder in die Zwischenablage kopiert werden.
Diese Funktion ist über das Dropzone Grid des  Menü-Icon zu erreichen.

29. Januar 2012 Testberichte

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Möglichkeiten an Informationen über das aktuelle und kommende Wetter zu kommen gibt es wie Sand am Meer.
Mittlerweile kommt mit so ziemlich jedem Smartphone, jedem Rechner und jedem Tablet eine Wetter App oder ein Widget um das aktuelle Wetter anzuzeigen.
Die meisten haben aber eins gemeinsam: Sie sind nicht schön anzusehen.

Als damals das erste iPad erschien, fand man nach kurzer Zeit eine sehr schicke Wetter App im AppStore mit dem Namen Weather HD.
Weather HD stellt das Wetter nicht wie die meisten Apps mit (unschönen) Wolken, Sonnen und Blitzen dar, sondern mit hochwertigen (gerenderten) Videos. Über diesen Videos stellt Weather HD dann die aktuelle Temperatur und die Uhrzeit dar (wahlweise auch die Uhrzeit des aktiven Standorts).
Nach einiger Zeit wurde Weather HD eine Universal-App und funktionierte somit auch auf dem iPhone.
Mittlerweile gibt es die App auch im Mac App Store und bietet zudem etwas mehr Informationen über das Wetter als das iOS Pendant.

Im Vordergrund stehen natürlich wieder die sehr schön aufgemachten Videos zur Darstellung des Wetters, allerdings gibt es auf der linken Seite noch ein kleines Panel mit zusätzlichen Prognosen und es ein paar Buttons mit der sich eine Wetterkarte öffnen und sich die aktuelle Mondphase anzeigen lässt. Zudem gibt es Informationen über den Zeitpunkt des Sonnenauf- und Untergangs.

Sehr nützlich sind auch Unwetterwarnungen. Diese können auf Wunsch auch über das Menu-Icon abgefragt werden.

Insgesamt eine sehr schicke App mit vielen Funktionen und Informationen. Was ich mir wünschen würde wäre noch ein Bildschirmschoner, sodass die App nicht ständig laufen muss.
Ansonsten kann ich schneller die App starten als mir das kommende Wetter zu googlen.

iTunes – Weather HD für iOS
Mac App Store – Weather HD

5. Dezember 2011 Testberichte

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Für mich ist es mittlerweile  zur Gewohnheit geworden mit zwei bis drei Bildschirmen zu arbeiten.
Zuhause habe ich einen MacMini an dem ich nur einen Bildschirm anschließen kann, habe aber noch mein MacBook. Nun wäre es doch cool das MacBook als zusätzlichen Bildschirm zu nutzen.
Und genau diese Funktionalität bietet Air Display aus dem Mac App Store.
Mit Air Display von Avatron Software könnt ihr einen beliebigen Mac in ein zusätzliches Display verwandeln.

kostenlose Support Software

Wie funktionierts?

Auf dem Rechner an dem ihr das zusätzliche Display anschließen wollt (Host) läuft ein kostenloser Daemon (Air Display Support Software) (gibt es hier für Mac OS X und Windows).
Auf dem zweiten Mac läuft dann die kostenpflichtige Display-App. Der Host-Rechner verbindet sich dann damit und richtet ihn als zusätzliches Display ein und sendet über das Netzwerk dann das entsprechende Bild.
Die Auflösung entspricht dann der am zweiten Rechner eingestellten Auflösung.
Zusätzlich könnt ihr in der aktuellsten Version auch das Trackpad und die Tastatur des Client-Rechners mitbenutzen.
Ihr könnt also zum Beispiel von eurem PC oder iMac euer Dokument auf den neuen MacBook Screen schieben, das MacBook einen Raum weiter tragen (oder weiter, solange ihr im selben Netzwerk bleibt) um das Dokument einer weiteren Person zu zeigen und könnt dann am MacBook scrollen, klicken und das Dokument bearbeiten.

Müsst ihr doch mal euren Mac nutzen, lässt sich die Display-Software in einen Fenster Modus versetzen und kann dann minimiert werden.

MacBook als iMac Display

Die Qualität

Mit einem echten Bildschirm kann man diese Lösung natürlich nicht vergleichen.
Spiele oder Filme ruckeln und sollten nicht auf dem Air Display abgespielt werden. Das ist aber auch vom Netzwerk abhängig. Um ein paar Fenster auf dem zusätzlichen Screen abzulegen reicht es aber.
Auf der Arbeit habe ich auf dem Bildschirm zum Beispiel mein Terminal oder auch das ein oder andere Editor Fenster.
Für einen solchen Zweck reicht  es vollkommen und funktioniert bestens.

Fazit

Für mich eine super Lösung. Mein MacBook hält nun auch öfters als dritter Bildschirm auf der Arbeit her. Bisher hatte ich keinerlei Verbindungsprobleme, sobald die App auf dem MacBook gestartet wird verbindet sich mein Arbeitsrechner mit ihm und benutzt ihn als weiteren Bildschirm, so muss es sein!

Die App kostet im Mac App Store 15,99€ – gehört also schon zu den etwas teureren Apps ist aber noch immer günstiger als ein neues Display.
Wer kein MacBook oder weiteren Mac hat kann auch sein iPhone oder iPad in ein zusätzliches Display verwandeln. Dafür kostet die App nur  7,99€ und ist Universal. Link zum iOS App Store >hier<.

18. November 2011 Testberichte

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Ich bin heute bei TUAW über einen Artikel gestolpert, der erläutert wie man bestehende OS X Apps unter Mac OS X 10.7 Lion mit einem Fullscreen Modus versehen kann, auch wenn diese den Support selbst (noch) nicht eingebaut haben.
Während  der TUAW Artikel viel Terminal-Action erfordert nehme ich mir in meinem Posting nur das kurze Update des TUAW Artikels zu Herzen.

Um beliebige Apps mit einem Fullscreen Modus zu versehen benötigt ihr zum einen SIMBL.
Lasst euch nicht davon irritieren, dass es keinen Lion Download gibt.
Der “Snow Leopard and Leopard” (0.9.9) Download tut es genauso gut unter Lion wie unter Snow Leopard.
SIMBL ist ein Bundle Loader, der es erlaubt Apps mit SIMBL-Plugins zu Patchen und zu modifizieren, ohne die Apps selbst anfassen zu müssen.

Nachdem ihr SIMBL installiert hat benötigt ihr den Maximizer Plugin von chpwn.
Die runtergeladene Datei kopiert ihr nach /Library/Application Support/SIMBL/Plugins.

Und das war es auch schon. Entsprechende Apps müsst ihr nur noch neustarten und dann sollten sie das Fullscreen Icon in der Ecke oben-rechts haben.

Weitere Tipps rund um Lion findet ihr auf rosenblut.org

26. Juli 2011 Apple

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Am 6. Juni war die WWDC 2011 Keynote, in der Lion, iOS5 und iCloud gezeigt wurden.
Natürlich wieder begeisternde neue Features in allen 3 gezeigten Produkten. Aber ich werfe immer gerne  einen Blick auf die Folien am Ende. Die “Feature-Cloud” wie ich sie gerne bezeichnen möchte. In der Mitte das Produkt-Icon und drumherum die X neuen Features.
Bereits im letzten Jahr habe ich diese Folien nach der iOS4 Ankündigung analysiert.

Dieses Jahr ist mir gerade bei Lion ein Punkt aufgefallen, der meines Wissens nach nicht angesprochen wurde.
Dabei geht es um Push Notifications.
Von iOS kennt man sie bereits zu genüge. Auch wenn die entsprechende App nicht läuft konnte man Push Benachrichtigungen erhalten, die als Reminder für Events dienen oder als Information über eine neue Private Nachricht.

Nun scheint es dieses Feature auch unter Lion zu geben.
In der aktuellen Lion Preview 4 habe ich davon nichts gesehen, es wird auch wohl noch keine großen Apps geben die dieses Feature unterstützen.
Dennoch Frage ich mich, wie es realisiert wird, also rein vom optischen Aspekt. Klappt sich die Menüleiste (oder ein Teil davon) um, so wie in iOS5 mit den neuen Notification Bannern?
Macht es überhaupt Sinn? Auf dem Mac selber lässt man Programme viel eher geöffnet weiterlaufen, als auf den iOS Geräten.
Oder wird es einfach eine Art Growl, welches direkt in das OS integriert wird?

*UPDATE*

Ich habe mir mal die Präsentation “Using local and Push Notifications on Mac OS X” der diesjährigen WWDC angeschaut und wie sich herausgestellt hat, beziehen sich die Push Notifications unter Lion nur auf die so genannte Badge, dem roten Kreis wie ihr ihn zum Beispiel von der Mail.app kennt die die ungelesenen Mails kennzeichnet oder halt von iOS.

Auf Folie 46 der Präsentation heißt es wie folgt:

• Badges only; no alerts or sounds
• Application cannot be launched in response to a Push notification

16. Juni 2011 Apple

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Gestern war es endlich so weit: Es lag ein kleines Packet auf den Küchentisch, ich wusste: Meine Magic Mouse ist da!
Also erstmal ausgepackt und da lag sie zwischen 2 Schaumgummi Polstern. Kein Karton mehr drum herum, verpackt wie die iPods in einem durchsichtigen Case.

Die Maus dann nach der Mittagspause mit zur Arbeit genommen um sie direkt zu testen. Firmware Update installiert, Neustart und Go!
Nach über 24h des Testens kann  ich jetzt schon ein Fazit ziehen:

Magic Mouse vs. iPhone 3GS

Magic Mouse vs. iPhone 3GS

Sie ist ungewohnt flach (hatte vorher nur Logitech Mäuse) aber daran gewöhnt man sich schnell.
Sie hat auch noch das obligatorische Klicken, wäre auch sinnlos, wenn die Maus bei jeder Berührung auf der Oberfläche einen Mausklick ausführen würde. Also wie gewohnt die Linke Maustaste drücken, wie man es auch von der Mighty Mouse (jetzt einfach nur Apple Mouse) her kannte.
Das Scrolling funktioniert ohne Klick und kann auf der gesamten Mausoberfläche ausgeführt werden und dabei dürfen sogar noch andere Finger auf der Oberfläche liegen.
Was mir am Scrolling gefällt, ist das es nachläuft wie beim iPhone in den Listen. Dies kann man aber auch ausstellen, wenn man ein präzises Scrolling möchte.
Die Gesten für Seite vor und Zurück funktionieren wunderbar und vereinfachen einem das Surfen im Netzt und das durchblättern von Fotos etwas.

Insgesamt muss man sich aber nicht groß umgewöhnen und das ist wunderbar, das einzige wo man dran denken muss ist, dass sie diese Gesten unterstützt (zwar im Moment nur eine wirklich neue, aber mal sehen, jitouch soll zukünftig mehr bringen).

Gaming tauglich?

Ist die Maus Gaming tauglich? Nun ja, ich habe die Maus mit Quake Live getestet und es ging überraschend gut.
Nur stört hier beim Waffenwechsel der Nachlauf des Scrollings und den sollte man beim zocken vielleicht ausschalten.
Zudem hätte ich mir noch mehr Tasten gewünscht, die (ehemals) Mighty Mouse hatte noch links und rechts an der Seite zwei Flächen, wenn man diese zusammengedrückt hat, war es ein weiterer Tastendruck. So hat man fürs zocken nur Linksklick, Rechtsklick und Scrollrad.
Also zum Gaming nicht wirklich zu empfehlen, ist aber auch mehr eine Business-/Office-Maus

Impressionen:

6. November 2009 Testberichte

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Vor etwas mehr als einem Monat habe ich euch meine ersten Impressionen zur kommenden Mac OS X Version gegeben.

Mac OS X 10.6

Mittlerweile sind einige Updates erschienen, welche den Schneeleoparden noch mehr aufgepeppt haben. Die zum Teil kleinen Änderungen und was ich nach über einem Monat von dem Betriebssystem halte erfahrt ihr in diesem Posting.

28. Juli 2009 Apple

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Frisch aus San Francisco von der WWDC auf mein MacBook: Der aktuelle Entwickler Release des neuen Mac OS X. Sein Name: Snow Leopard.

Mac OS X 10.6

Einfach mein altes Leopard übergebügelt bemerkt man nach dem ersten Start auch schon die Änderungen: rasend schneller Boot-Vorgang! In weniger als 40 Sekunden nach drücken des Power Köpfchens konnte ich schon wieder arbeiten und dabei waren noch alle Start-Up Items und Programme eingestellt wie vorher unter Leopard (10.5.x).
Zudem habe ich nun noch einige Gigabyte mehr Speicher auf der Festplatte frei! Wieviel frei geworden ist kann ich nicht genau sagen, aber die von Apple versprochenen 6GB waren es locker!

Speed

Der Wahnsinn! Obwohl es sich noch nichtmal um einen finalen Release handelt sondern um eine Version für Entwickler läuft alles verdammt schnell. Bisher hatte ich kaum Ruckler in den Animationen. Unter Leopard hat z.B. mein Exposé schon bei wenigen offenen Programmen geruckelt, bisher nicht ein einziges Mal.
Auch das gleichzeitige laufen lassen von mehreren Videos ist grandios! 5 Videos in normaler Auflösung (DVD) konnte ich gleichzeitig im Exposé betrachten können ohne das starke Ruckler bemerkbar waren, vorher undenkbar.
Was vorher auch undenkbar war, war das öffnen des “Programme” Ordner. Fast 150 Programme haben sich bei mir in etwa einem Jahr angesammelt und das öffnen dieses Ordners hat unter Leopard recht lange gedauert, doch nun ist er binnen weniger Sekunden verfügbar.

Quicktime X

Quicktime XDer neue Quicktime ist sehr schön geworden, er erstrahlt nun in einem modernen schwarzen Frontend und das Icon des Quicktime Player selber ist aber immer noch das blaue Q! Das schwarze Logo, welches man öfter mal gesehen hat, wird wohl das Logo der Quicktime Engine selbst gewesen sein…
Verliert das Fenster den Fokus verschwindet der Rahmen des Fensters, welcher beim vorigen Quicktime im Fenstermodus immer mehr als störend war. Das ganze erinnert mich etwas an den DivX Player, der hatte diese Funktion auch.
Alles in allem sehr schön und vor allem schnell und flüssig!

Quartz Composer

Als Entwickler muss man sich natürlich auch die Developer Tools anschauen die dem neuen Release mit beiliegen.
Dazu muss ich sagen, dass ich zuvor nie etwas mit dem Quartz Composer gemacht habe, aber ich habe immer gemerkt, dass die Quartz Kompositionen sehr viel CPU gebraucht haben. Heute habe ich innerhalb von einer guten halben Stunde eine recht ansehnliche Quartz Komposition zusammengestellt, welche auf Eingaben von Maus (Touch) und Sound reagiert hat. Alles lief bei 60 FPS, obwohl mehrere tausend Partikel über das Bild flogen.
Kurz darauf habe ich mir einen eigenen Bildschirmschoner erstellt, welcher nun auch bei mir eingesetzt wird. Alles flüssig und der Rechner langweilt sich einfach nur.

Wann ist der offizielle Release?

Laut Apple wird das neue OS im September diesen Jahres veröffentlicht, also schon ziemlich bald.
Wenn ihr Besitzer von Leopard seid, dann könnt ihr im September für nur 29€ ein Update kaufen!

Lohnt sich der Update 10.5 -> 10.6?

Definitiv! Sofern ihr halt einen Mac mit Intel Prozessor habt.
Der Geschwindigkeitsschub ist grandios, also ich möchte nicht mehr  zurück und ein Update für 29€ ist es allemal Wert!

Soweit mein erster Eindruck… TOP was Apple da wieder geschaffen hat.

17. Juni 2009 Apple

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