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Wer OS X aktiv benutzt merkt, dass es schnell schwierig werden kann Apps über ihre Icons in der Menüleiste zu erreichen. Sie werden einfach von den Menüpunkten der aktuell fokussierten App überlagert.

Abhilfe schafft da die App Bartender.

Bartender gruppiert eure Menüicons hinter einem einzelnen Icon und schafft somit viel Platz in eurer Menüleiste.

Klickt ihr auf dieses Icon, öffnet sich eine zweite Leiste, die die entsprechend versteckten Apps anzeigt.

Die Icons, die zum System gehören (z.B. VPN, Time-Machine Status etc.) können aktuell nicht ausgeblendet werden. Da sich Bartender noch in einer Beta befindet, ist das ein Feature auf das noch gehofft werden darf.

Während der Beta-Phase ist Bartender kostenlos. Danach kostet eine Lizenz 11,85€. Kauft man bereits jetzt eine Lizenz, dann sogar nur 5,92€.

Probiert es einfach selbst einmal aus.

Zur Bartender Website

Update

Mittlerweile lassen sich auch Menüelemente von OS X verstecken. Dazu gehören zum Beispiel Time-Machine, Bluetooth, Sound, WLAN etc.
Einw eiteres Feature, welches mittlerweile integriert wurde ist, Symbole auszublenden, sie aber für eine gewissen Zeit wieder anzuzeigen, wenn der Status sich ändert. Sollte also z.B. Dropbox anfangen zu synchronisieren, wird das Icon kurz angezeigt um den Nutzer darüber zu informieren und verschwindet nach einer konfigurierbaren Zeit wieder.
Diese Zeit lässt sich pro Icon einstellen.

7. Mai 2012 Testberichte

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Mittlerweile läuft die 320 GB Festplatte in meinem MacBook immer weiter voll und von Hand die Dateien zu finden, die einem den meisten Speicher rauben kann ein Ding der Unmöglichkeit werden. Darum möchte ich euch an dieser Stelle ein paar Apps vorstellen, die euch diese Arbeit stark erleichtern können.

Duplikate löschen

Wer wie ich häufig Dinge einfach in Ordner schmeißt oder z.B. den Downloads-Ordner nie leert hat so oft Dateien doppelt und dreifach auf der Platte.
Hier hilft euch Gemini (Mac App Store) von MacPaw.
Gemini überzeugt durch eine recht simple, aber sehr schicke Benutzeroberfläche. Einfach einen Ordner auswählen oder einfach per drag and drop auf Gemini ziehen und es fängt an nach Duplikaten zu suchen.
Das Ergebnis wird einem nach absteigender Dateigröße ausgegeben, nun kann man zusätzlich noch nach Datentypen (zum Beispiel Bilder und Dokumente) filtern.
In einer Art Quicklook kann man sich die einzelnen Dateien noch einmal anzeigen lassen und kann entweder manuell oder automatisch auswählen, welche Dateien letztendlich von der Festplatte gelöscht werden sollen.
Bevor man aber auf “Löschen” drückt, bekommt man eine Zusammenfassung angezeigt, wenn man dies Bestätigt, wird diese Zusammenfassung geschreddert und damit auch die markierten Dateien.

Wer sich sicher ist, dass er bestimmt viele Duplikate auf seiner Festplatte, auf dem NAS oder sonst wo hat, hat mit Gemini eine super Lösung um viel Platz zu schaffen. Bei mir habe ich bisher nicht einmal 500 MB bereinigt bekommen. Die meisten Duplikate waren gewollte Backup Ordner.

Gemini gibt es im Mac App Store für 7,99€

Die Putzfee

Auf eurem Mac lagern sich durch den alltäglichen Gebrauch einige Dateien an. Dazu gehören zum Beispiel Cache Dateien, Sprachdateien in Apps die ihr wahrscheinlich eh nicht benötigt (kann einer von euch traditionelles Chinesisch?) oder Protokoll-Dateien.
Um diese Datenmengen zu entfernen benutze ich CleanMyMac, welches ebenfalls von MacPaw stammt.

CleanMyMac scannt eure komplette Festplatte, was natürlich etwas dauern kann. Aber was dort an Datenmengen zu Tage kommen verwundert mich jedes Mal aufs neue. So legt Safari zum Beispiel für besuchte Webseiten einzelne Preview Bilder ab. Bei mir nehmen diese Preview Bilder meist über 500MB ein.
Zusätzlich hat CleanMyMac noch die Möglichkeit übergebliebene Dateien zu finden, zum Beispiel Einstellungen zu Apps, die man schon längst gelöscht hat.
Einen Uninstaller für Apps, der diese Dateien direkt mit entfernt  gibt es auch und kann als Daemon gestartet werden. Verschiebt man nun eine App in den Papierkorb, öffnet sich CleanMyMac und scannt nach zugehörigen Dateien und schlägt dem Benutzer vor, diese Dateien direkt mit zu löschen.
Das gleiche geht auch mit Dashboard Widgets und nachinstallierten Systemeinstellungen.

Also ich möchte dieses Tool nicht mehr missen. Alle paar Monate lasse ich es mal laufen und entferne damit immer wieder aufs neue so 1 bis 2 Gigabyte. Beim ersten Scan können es sogar ein paar Gigabyte mehr sein.

CleanMyMac gibt es nicht im Mac App Store, sondern nur in einer 6-Monate oder Lifetime Lizenz (Double und Family Pack vorhanden) im MacPaw Store ab 14,95€.
Eine Testversion gibt es auf der Produktseite.

Die Daten Karte

Das einzige was man nun noch suchen kann sind Dateien oder Ordner die richtig Speicher ziehen, an die man aber nicht bewusst denkt.
Um solche Dateien und Ordner ausfindig zu machen könnt ihr mit Hilfe von DaisyDisk eine Art Karte von eurer Festplatte erstellen.
Diese zeigt euch grafisch, wo sich die großen Dateien befinden. Zum löschen markieren müsst ihr sie allerdings selber.
Ich habe damit zum Beispiel ein paar alte VirtualBox-VMs und Live-CDs gefunden, die ich schon ewig nichtmehr nutze.

DaisyDisk ist schnell und sieht super aus. Kostet im Mac App Store aktuell 7,99€, auf der DaisyDisk Homepage gibt es aber eine Testversion zum herunterladen.
Vor DaisyDisk habe ich  GrandPerspective genutzt. Ist nicht ganz so hübsch, aber erfüllt im Grunde den selben Zweck und kostet nichts.

Welche Apps benutzt ihr um Platz zu schaffen? Über Kommentare würde ich mich freuen.

29. Februar 2012 Software